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Kinder und Erzieherinnen der katholischen Kita verfolgen, wie die Container aufgebaut werden.

Kita St. Bonifatius

Guck mal, die Container kommen!

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An der Obergasse wurden vergangene Woche Container angeliefert, die den Mädchen und Jungen der katholischen Kita St. Bonifatius bald als Quartier dienen. Sie und die Kinder nach ihnen werden einige Baumaßnahmen beobachten können.

Da ist aber mächtig was los in der Nachbarschaft: Kinder und Erzieherinnen in der katholischen Kindertagesstätte St. Bonifatius haben zurzeit einiges zu gucken. Denn jetzt hat der Aufbau ihrer Container-Kita begonnen, in die sie Ende September/Anfang Oktober umziehen – nach einem kleinen Abschiedsfest, versteht sich.

Aus 31 Einzelcontainern wird die Einrichtung auf Zeit bestehen. Dort werden die Kleinen betreut, während nebenan der über 40 Jahre alte Bau abgerissen und durch einen lange politisch diskutierten Neubau ersetzt wird, in den mehr als 3,4 Millionen Euro investiert werden.

Passanten an der Obergasse haben auch schon gemerkt, dass dort Bauarbeiten bevorstehen: In Höhe des Kindergartens ist die Straße schon gesperrt, erst mal bis Ende Februar soll das so bleiben. Die Andienung der Baustelle erfolgt über die Waldstraße, die dortige Einbahnstraßenregelung ist aufgehoben. Bis die neue Kita steht, dauert es freilich noch eine Weile länger. Die Fertigstellung ist für Anfang 2020 vorgesehen.

Doch auch danach wird im Steinbacher Norden weiter gebaut. Die Kommunalpolitik hatte sich darauf verständigt, an der Obergasse einen Wendehammer sowie Parkplätze zu schaffen. Zur Waldstraße hin soll ein gegebenenfalls versenkbarer Pfosten Durchgangsverkehr abhalten.

Für die Gestaltung des Kita-Vorplatzes/Wendehammers waren bereits 250 000 Euro in den Haushalt eingestellt, allerdings mit einem Sperrvermerk versehen worden. Ehe die Politik Geld freigibt, will sie Pläne sehen. Wie sieht es damit aus? „Wir brauchen ein bisschen Zeit“, sagt Alexander Müller, der Leiter des städtischen Bauamts, auf Anfrage dieser Zeitung. Ein Ingenieurbüro soll gleich mehrere Projekte planen. Das muss ausgeschrieben werden und wird zurzeit auf den Weg gebracht.

Erst wenn die Kita steht, könne die Stadt mit ihren Baumaßnahmen loslegen. „Wir lassen die Kirche erst mal die Kita bauen“, sagt Müller. Die Kirche ist Bauherrin beim neuen Kindergarten.

Zu den weiteren Maßnahmen im Steinbacher Norden gehört bekanntlich auch die Sanierung der Waldstraße. Dafür sollen Mittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) des Landes Hessen verwendet werden, und auch die Phorms-Schule hat zugesagt, sich zu beteiligen.

(she)

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