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Instrument und Genre spielen keine Rolle - AG soll musikalische Menschen zusammenbringen

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Von: Gabriele Calvo Henning

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Musik bringt Menschen zusammen. In Steinbach sind schon einige von der Idee zur neuen AG "Let´s make music" überzeugt.
Musik bringt Menschen zusammen. In Steinbach sind schon einige von der Idee zur neuen AG "Let´s make music" überzeugt. © andresen

Die neue Arbeitsgemeinschaft "Let's make music" lädt alle ein, die Spaß am Musizieren haben. Los geht es am 13. Mai.

Steinbach - Malte Bechtold und Hennes Peter sind überzeugt: In Steinbach schlummern viele musikalische Talente. Zusammen mit Julia Kitzinger wollen sie "diesen Schatz", wie sie sagen, entdecken und zum Klingen bringen. Deshalb starten sie mit Unterstützung von Bärbel Andresen, Quartiersmanagerin im Stadtteilbüro der "Sozialen Stadt", das neue Musikprojekt "Let's make music". Die AG soll am 13. Mai ab 18 Uhr erstmals im katholischen Gemeindezentrum St. Bonifatius, Untergasse 27, zusammenkommen. Weitere Termine sind für den 10. Juni und 8. Juli geplant. Gesucht sind Musiker aller Genres aus Steinbach und Umgebung, die Lust haben, gemeinsam Musik zu machen. Dabei ist es zunächst vollkommen egal, welches Instrument gespielt oder welche Musikrichtung bevorzugt wird. Ob türkische Saz, Gesang aus verschiedensten Ländern, Pop oder Jazz, ob klassische Flöte, afrikanische Trommel, Akkordeon oder Cello, alle sind willkommen. "Je bunter, desto besser", sagt Malte Bechtold, selbst Musiker. Er leitet den evangelischen Kirchenchor und spielt unter anderem Keyboard und Klavier. Wie er will auch Hennes Peter, Architekt, vor allem aber leidenschaftlicher Jazz-Gitarrist und bekannt durch das Duo "Travelling-James", "Menschen aus ihren Wohnzimmern in die Gemeinschaft bringen". Brücken bauen mit Musik ist das Motto, auch für die Dritte im Bunde. Die Klarinettistin Julia Kitzinger ist Mitinitiatorin des interkulturellen Musikprojektes "Bridges - Musik verbindet" und Teil des dazugehörenden Turnala Quintetts.

In Steinbach habe das "Kulturfeuerwerk" im vergangenen Sommer zum Auftakt der Interessengemeinschaft Kulturelle Vielfalt gezeigt, welches musikalische Potenzial es in der Stadt gebe, so Peter und Bechtold. Sie freuen sich über die Möglichkeit, beim Stadtteilbüro andocken zu können.

Viel Freiheit gehört zum Konzept

"Dabei geht es uns nicht darum, dass jemand total viel kann", betonen die beiden Musiker. Auch gebe es keine guten oder schlechten Genres. Alles kann, nichts muss, lautet die Marschrichtung für die musikalische Reise, die mit dem ersten Treffen der neuen AG startet. "Dann kann sich jede Person mit ihrem Instrument oder mit Gesang und ihren Vorlieben vorstellen. Wer erst mal zuhören will, kann das auch tun", so Bechtold.

Behutsam geführt vom Leitungs-Trio, vertraue man auf die Dynamik, die sich einstellen werde. Ob sich kleine Ensembles bilden, ein großes Orchester entsteht oder sich die Hobbymusikerinnen und -musiker immer neu zu musikalischen Projekten zusammenfinden, wollen Bechtold, Kitzinger und Peter bewusst offen lassen. "Wir wissen, dass das die eigentliche Herausforderung ist, aber es kann auf jeden Fall funktionieren", sind sie überzeugt.

Diese Herangehensweise passe sehr gut zu dem, was im Stadtteilbüro bislang an Engagement und Gruppen entstanden sei, ergänzt Andresen. "Wenn Menschen zusammenkommen und ihre Kultur mitbringen, ist das immer bereichernd", so die Quartiersmanagerin.

Für Nachfragen oder zur Anmeldung können sich Interessierte an Julia Kitzinger, Hennes Peter und Malte Bechtold per E-Mail wenden: makemusicsteinbach@posteo.de. Ebenso gibt das Stadtteilbüro Auskünfte unter Telefon (0 61 71) 207 84 40 oder per Mail an andresen@caritas-hochtaunus.de.

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