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An der Ecke Einmündung der Industriestraße in die Bahnstraße beginnen jetzt die Bauarbeiten für einen Kreisel.

"Im Gründchen"

Jetzt wird der Kreisel in Steinbach gebaut

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Die Erschließung des neues Gewerbegebiets „Im Gründchen“ läuft schon länger, doch in diesem Monat beginnt mit dem Kreiselbau ein neuer Abschnitt. Voraussichtlich im Mai geht es dann in die heiße Phase.

Lang und breit ist in Politik und Stadtleben über den Kreiselbau am neuen Gewerbegebiet „Im Gründchen“ diskutiert worden, nun beginnt er – als Teil der bereits laufenden Erschließungsarbeiten für das Gebiet. Für März hatte Erster Stadtrat Lars Knobloch (FDP) den Start der Kreiselbauarbeiten angekündigt. Tatsächlich soll es am kommenden Montag losgehen, bestätigt Alexander Müller, der Leiter des städtischen Bauamts, im Gespräch mit dieser Zeitung.

Was heißt das für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer? Zunächst muss an der Einmündung der Industriestraße in die Bahnstraße eine Verkehrsinsel entfernt und eine feste Ampel durch eine provisorische ersetzt werden. „Ansonsten wird sich erst mal nichts ändern“, sagt Müller. „Es bleiben alle Fahrbeziehungen erhalten.“ Heißt: Auch wenn die Fahrbahn vielleicht enger wird, gibt es noch keine Umleitungen.

Diese werden dann voraussichtlich von Mai an erforderlich, wenn die sogenannte heiße Phase des Kreiselbaus beginnt. Dann wird es zum einen überörtliche Umleitungen geben, zum anderen können Verkehrsteilnehmer zwar von der Bahn- in die Industriestraße rein-, aber nicht rausfahren. Der Verkehr soll über die Berliner Straße abfließen.

Baum entfernt

Im Vorgriff darauf wurde bereits ein Baum im Bereich Berliner Straße/Industriestraße/Wingertsgrund entfernt, der Lastwagen im Weg gewesen wäre. „Wir haben bei einer Probefahrt gemerkt, dass es etwas eng werden könnte“, sagt Müller. Ein neuer Baum solle nach Ende der Umleitung gepflanzt werden, sichert die Verwaltung zu.

Anwohner und Gewerbetreibende aus dem bestehenden Industriegebiet werden von der Stadt angeschrieben und noch mal auf die Phase der Umleitung, die sich auch über die Sommerferien strecken wird, hingewiesen. Zudem solle ein E-Mail-Verteiler eingerichtet werden, für den sich Anlieger registrieren könnten, sagt Müller.

Auf Nachfrage der TZ heißt es, die Arbeiten im Gründchen – wo nun im Zuge der Kreiselbaustelle auch Leitungen ins Gewerbegebiet gelegt werden – lägen im Zeit- und Kostenplan. Bedeutet: etwa 3,3 Millionen Euro. Und bis Ende des Jahres muss die Erschließung samt Kreisel abgeschlossen sein.

Im neuen Gewerbegebiet wird sich der Klebstoffhersteller Panacol ansiedeln, ebenso die Firma Löwenstein Medical Innovation und das Spektroskopie-Unternehmen tec 5. Mit der Central-Apotheke, die ebenfalls Interesse bekundet hat, ist die Stadt laut Knobloch weiter im Gespräch. Kommt das Geschäft mit der Apotheke zustande, sind noch zwei Flächen frei.

(she)

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