Moritz Kletzka, Astrid Gemke und Steffen Bonk.

Politik

Das sind die drei Kandidaten fürs Bürgermeisteramt in Steinbach

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Gestern Abend um 18 Uhr ist die Frist zu Ende gegangen, in der Kandidaten Unterlagen für die Bürgermeisterwahl am 24. März abgeben konnten. Damit ist klar, dass es bei den drei Bewerbern von FDP, SPD und CDU bleibt - die jetzt die nächsten Wahlkampf-Schritte vorbereiten.

Steinbach - Es bleibt beim Dreikampf: Gestern Abend, am 69. Tag vor der Bürgermeisterwahl, endete die Abgabefrist für Bewerbungsunterlagen. Allerdings ist niemand mehr auf den letzten Drücker dazugekommen, wie die Verwaltung um kurz nach 18 Uhr bestätigte.

Das heißt, dass Astrid Gemke (FDP), Steffen Bonk (CDU) und Moritz Kletzka (SPD) die drei Kandidaten sind, die am 24. März zur Wahl stehen und sich um die Nachfolge des in den Landtag gewählten Dr. Stefan Naas (FDP) bewerben. Alle drei waren schon vor Wochen von ihren Parteien nominiert worden, ihre Unterlagen liegen bereits seit geraumer Zeit im Rathaus vor.

Jeder der drei hat etwas in die Waagschale zu werfen: Der 26 Jahre alte Moritz Kletzka ist SPD-Vorsitzender und Stadtverordneter in Steinbach, die 51 Jahre alte Astrid Gemke ist Fraktionschefin der Liberalen im Stadtparlament, und der 38 Jahre alte Steffen Bonk ist Leiter des Haupt- und des Sozialamts im Steinbacher Rathaus sowie Stadtverordnetenvorsteher in seiner Heimatstadt Flörsheim.

„Es wird spannend“, sagt Bonk über den Dreikampf, „absolut spannend“, meint Gemke. „Jeder wird sein Bestes geben“, sagt Kletzka. Dass niemand im ersten Wahlgang über die 50-Prozent-Marke kommt und es eine Stichwahl geben wird, halten alle Bewerber für wahrscheinlich. Stichwahl-Termin ist der 7. April.

Das Trio hat sich dieser Tage schon einmal zusammengesetzt und einen fairen Wahlkampf verabredet. Das beinhaltet, die sozialen Netzwerke im Blick zu behalten, ob dort Unwahrheiten verbreitet werden – und gegebenenfalls auch Mitbewerber darauf aufmerksam zu machen und einzugreifen.

Präsent auf Facebook

Ein Vorschlag, den Astrid Gemke für sich reklamiert. „Ich bin kein unfairer Mensch“, betont sie. „Da gibt es keinen Dissens, es soll ein fairer Wahlkampf sein“, sagt Steffen Bonk. „Fair und respektvoll“, verspricht Moritz Kletzka und ergänzt: „Fair im Umgang, hart in der Sache.“

Kletzka, Bonk und Gemke haben längst mit dem Wahlkampf begonnen, haben zum Beispiel eigene Facebook-Seiten eingerichtet, besuchen Veranstaltungen, arbeiten Infomaterial für Wähler aus, das an die Haushalte und an Wahlkampfständen verteilt wird. 100 Prozent lässt sich für den weiteren Wahlkampf freilich keiner in die Karten gucken, einen Ausblick geben die Kandidaten gleichwohl.

Klar ist: An Steinbachs Haustüren wird demnächst viel geklingelt. Alle Bewerber wollen Hausbesuche machen, Bonk hat damit schon begonnen. Ebenso wurden Plakate mit den Gesichtern der Kandidaten aufgehängt, mit denen für Veranstaltungen geworben wird.

Die FDP hatte am Sonntag ihren Neujahrsempfang mit Astrid Gemke, Moritz Kletzka wirbt für seine Bürgerdialoge, und Steffen Bonk hat für Sonntag, 27. Januar, 17 Uhr, eine Veranstaltung im Bürgerhaus geplant. Dort stellt er sein Wahlprogramm vor. Es besteht Gelegenheit zur Diskussion, zudem gibt es einen Umtrunk. Mobilität werde eine wichtige Rolle spielen, ein Thema soll der Anschluss der Brummermann-Siedlung an den Bus 91 sein.

TZ bittet aufs Podium

Kletzka kündigt an, „in die Quartiere“ gehen und seine Bürgerdialoge fortsetzen zu wollen. „Als Bürgermeister würde ich das weitermachen“, sagt er zu. Sein Wahlprogramm ist noch in Arbeit.

Astrid Gemke hat für Samstag, 26. Januar, eine Veranstaltung terminiert. Dann lädt sie für 15 Uhr zu einem Rundgang durch die Steinbachaue ein. Sie will im Wahlkampf unter anderem mit dem direkten Kontakt zu Bürgern punkten, setzt aufs persönliche Gespräch. Ihr Kurzwahlprogramm liegt vor, nach Rückmeldungen der Bürger wird es erweitert.

Gelegenheit, die drei Bürgermeisterkandidaten und deren Ziele für Steinbach kennenzulernen, gibt es am Mittwoch, 13. März. Für diesen Abend lädt die TZ zur Podiumsdiskussion mit den Bewerbern ins Bürgerhaus ein. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass von 18.30 Uhr an. Der Eintritt ist frei.

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