Zum Thema: Der Kampf für Ausgestoßene und Vergessene

Der Verein „Back to Life“ unterstützt und fördert die Verbesserung der Lebensumstände von benachteiligten Menschen in Indien und Nepal durch Entwicklungshilfe als Hilfe zur Selbsthilfe.

Der Verein „Back to Life“ unterstützt und fördert die Verbesserung der Lebensumstände von benachteiligten Menschen in Indien und Nepal durch Entwicklungshilfe als Hilfe zur Selbsthilfe.

Seit 1996 hilft der Verein in Indien Menschen, die an Lepra erkrankt sind. Von der Therapie, über die Rehabilitation bis zur täglichen Betreuung medizinischer und sozialer Anforderungen soll die Würde dieser Menschen wiederhergestellt werden. Ebenfalls in Indien betreibt „Back to Life“ zwei Kinderheime und ein Daycare-Center, in denen über 100 Kindern ein sicheres Zuhause und die Chance auf eine würdevolle, selbstbestimmte Zukunft geboten wird. Die meisten sind Kinder von Lepraerkrankten oder Waisen oder Halbwaisen aus den Straßen von Benares.

Auch in Nepal, einem der 20 ärmsten Länder der Erde, gibt es ein Projekt, das sich mit dem Schicksal von Kindern befasst. Bei der täglichen Arbeit stößt der Verein immer wieder auf Notfälle, die vor allem Kinder betreffen. „Back to Life“ bemüht sich, das Überleben der Betroffenen durch direkte und langfristige Hilfen zu sichern.

In Mugu am Rande des Himalaya wird den „vergessenen Menschen“ geholfen. Die durchschnittliche Lebenserwartung in dieser Region beträgt 44 Jahre; die Rate der Kindersterblichkeit ist eine der höchsten weltweit. Um die mittelalterlichen Lebensbedingungen zu verändern, werden in Mugu Schulen und Geburtshäuser gebaut, es gibt Schulungen zu Themen wie Landwirtschaft, Hygiene und Gesundheit sowie Einkommensgenerierung bis hin zu medizinischer Versorgung, Mikrokreditvergabe und aktivem Umwelt- und Ressourcenschutz.

In der Region Chitwan leben vornehmlich Kastenlose, Unberührbare und andere Minderheiten als „Ausgestoßene“ von der nepalesischen Gesellschaft. Auch hier setzt sich „Back to Life“ dafür ein, ein kindgerechtes Umfeld zu schaffen, führt Trainings zu den Themen Hygiene-, Gesundheitsvorsorge, Landwirtschaft, Mikrokreditvergabe und Einkommensgenerierung durch, baut Einrichtungen zur Betreuung von Kleinkindern und fördert gezielt Schulen sowie die Kinder der besonders armen Familien in der Region.

Sämtliche Projekte werden von „Back to Life“-Gründerin Stella Deetjen ausgesucht, initiiert und ins Laufen gebracht. Im Anschluss begleiten Projektleiter und Partner die Projekte. Ziel ist stets, die Betroffenen in die Lage zu versetzen, über sich selbst zu bestimmen und sich selbst versorgen zu können.

Weitere Infos über den Verein „Back to Life“ und die einzelnen Projekte gibt es unter . col

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare