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Zum Thema: Stadt will Hebel in Bewegung setzen

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Notstand im Spatzennest – aus der Perspektive des Rathauses hat sich die Situation nie so kritisch gestellt, „sonst hätten wir die Einrichtung geschlossen“, betont Klaus Holländer, Jugend- und Sozialamtsleiter der Stadt.

Notstand im Spatzennest – aus der Perspektive des Rathauses hat sich die Situation nie so kritisch gestellt, „sonst hätten wir die Einrichtung geschlossen“, betont Klaus Holländer, Jugend- und Sozialamtsleiter der Stadt. Auch sei die Aufsichtspflicht nie verletzt worden. „Der Krankenstand ist aber hoch“, bestätigt Holländer, und die Neuanstellungen hätten nicht so geklappt wie gewünscht, es gab Probezeitentlassungen.

Dennoch: Die Sprecherin des Hochtaunuskreises, Andrea Nagell, gibt nun ebenso Entwarnung wie Bürgermeister Horst Burghardt (Grüne) und Amtsleiter Holländer: Zwei Vollzeiterzieherinnen aus der aufgelösten Seulberger Hortgruppe sollen das Team nach den Sommerferien verstärken und ferner werden Gespräche mit zwei weiteren Erzieherinnen geführt. „Sollten hier Arbeitsverträge geschlossen werden, könnte die Einrichtung nach den Sommerferien wieder mit normaler Personalbesetzung arbeiten“ so Nagell. Auch Holländer versichert, „alle Hebel in Bewegung zu setzen“, um in der Kita Spatzennest wieder Ruhe einkehren zu lassen.

Für die Kita Spatzennest mag der akute Personalmangel gerade noch rechtzeitig behoben worden sein, doch der chronische Mangel an Erzieherinnen ist damit noch nicht vom Tisch.

„Hier ist die Politik gefragt“, kritisiert Kita-Leiterin Anke Bechtloff. Die Ausbildung zum Erzieher sei viel zu lang und viel zu verschult, „und es gibt kein Ausbildungsgeld“. ogf

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