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27 Aktive haben bereits mit der Neuanschaffung geübt

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Das schnelle Be- und Entladen des neuen Katastrophenschutzfahrzeuges üben die Niederreifenberger Kameraden seit Sommer. TZ-Mitarbeiterin Evelyn Kreutz sprach mit Wehrführer Andreas Knippler, wie er die Einsatzkräfte aus der Gemeinde einbindet.

Wie viele Niederreifenberger Kameraden kennen sich mit dem Katastrophenschutz-Fahrzeug bereits aus?

ANDREAS KNIPPLER: Das neue Fahrzeug wird seit Sommer in unsere 14-tägigen Übungen mit eingebunden. Das heißt, alle 27 Aktiven haben damit schon geübt. Wir haben aber nicht die kompletten 2000 Meter Schlauch ausgerollt, sondern vielleicht höchstens 400 Meter.

Haben Sie genug Fahrer, die das große Fahrzeug steuern dürfen?

KNIPPLER: Aus unserer Wehr haben allein 16 Kameraden den Führerschein der Klasse C und auch aus der bisherigen Praxis genügend Erfahrungen im Gelände zu fahren. Viel wichtiger ist es, bereits bei der Anfahrt zu Einsätzen den richtigen Standort zu finden, damit das Fahrzeug optimal eingesetzt werden kann.

Was machen Sie, wenn tagsüber nicht genügend eigene Leute mit ausrücken können?

KNIPPLER: Das Fahrzeug ist super konzipiert und kann im Prinzip von jedem ausgebildeten Feuerwehrmann bedient werden. Drei Mann reichen zum Entladen, fürs Zurückbauen werden weitere drei bis vier Leute gebraucht. Auf jeden Fall werden wir nach und nach alle Ortsteilwehren der Gemeinde bei Übungen mit einbinden, die bei Bedarf mit ausrücken. Das wird im Alarmplan berücksichtigt.

Das Fahrzeug ist also im Grunde nur in Niederreifenberg stationiert. Es zu bedienen ist eine gemeinsame Aufgabe aller Schmittener Wehren?

KNIPPLER: Genau. Irgendwo muss das Fahrzeug ja stehen. In der Regel wird wegen der praktischen Erfahrung immer ein Niederreifenberger Kamerad als Maschinist dabei sein. Aber alle Wehren in der Gemeinde werden ausgebildet, und deren Mitglieder rücken bei Bedarf mit aus.

War das neue Fahrzeug überhaupt schon im Einsatz?

KNIPPLER: Nein, bisher noch nicht.

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