Wandertage im Kleinwalsertal

Anstrengend, aber auch sehr schön

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Strahlender Sonnenschein, herbstliche Temperaturen und drei ausgedehnte Touren: Keine Frage, die Wandertage im Kleinwalsertal rund um Riezlern, an der 31 Mitglieder des Niederreifenberger Taunusklubs

Strahlender Sonnenschein, herbstliche Temperaturen und drei ausgedehnte Touren: Keine Frage, die Wandertage im Kleinwalsertal rund um Riezlern, an der 31 Mitglieder des Niederreifenberger Taunusklubs teilnahmen, waren anstrengend, aber sehr schön. „Insgesamt wurden etwa 50 Kilometer mit beachtlichen Auf- und Abstiegen bewältigt“, berichtet Pressewartin Inge Bock.

Die erste Wanderung führte über Wiesen und Felder nach Hirschegg. Nach der Auffahrt mit der Sesselbahn zum Heuberg setzten die Tauniden die Tour auf dem Panoramaweg, der immer wieder einen Blick auf die phantastische Bergwelt freigab, fort. Nach einem Stopp auf der Sonna-Alp ging es ins Örtchen Baad und entlang der Breitach wieder zurück nach Riezlern.

Am zweiten Tag marschierten die Wanderer über die Mittelalpe im Bereich des Söller. Im 1345 Meter hoch gelegenen Berghaus belohnte sich die Gruppe mit einer zünftigen Stärkung und benutzte für den Abstieg in das Tal der Breitach die Sölleregg-Bergbahn. Im Oberstdorfer Ortsteil Tiefenbach begann dann der Weg durch die beeindruckende acht Kilometer lange Breitach-Klamm. „Steile Felswände und tosende Wasserfälle waren ständige Wegbegleiter“, berichtet Inge Bock.

Am dritten und letzten Tag ging es schließlich mit Bus und Sessellift zur Ifen-Hütte, wo der Aufstieg zum Gottesacker-Plateau begann. Einer uralten Sage zufolge soll dort ein reicher Senner einem alten Bettler Mist anstelle von angeboten haben, woraufhin in der Alpe das „wüste, wilde Felsenkar“ entstand. Über den Gottesacker wurde diese als „schwierig“ bezeichnete Tour bei verschneiten Wegen beendet.

Die Nicht-Wanderer erkundeten unterdessen die Spuren der Walser. „Dieser ursprünglich aus dem Oberwallis eingewanderten Bevölkerung verdankt die Region bekanntlich ihren Namen“, weiß die Pressesprecherin. Die Gruppe nahm an einer Führung mit interessanten Erklärungen zur Baukunst, Lebensweise und der 700-jährigen Walser-Geschichte teil und unternahm außerdem kleine Rundwanderungen.

„Wieder waren es für uns vier unvergesslich schöne Tage“, zieht Inge Bock ein Fazit der Tour, die vom Wanderwart Siggi Diehl organisiert und ausgeführt worden war.

(pet)

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