Die Arbeit gut gemacht

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Vorsitzender Volker Lehwalder bescheinigte dem Schmittener Parlament gute Arbeit und Mut für unpopuläre Entscheidungen.

In der letzten Gemeindevertretersitzung der zu Ende gehenden Legislaturperiode begrüßte Vorsitzender Volker Lehwalder (FWG) auch zahlreiche interessierte Bürger zu einer überschaubaren, aber gehaltvollen Agenda. Zum Thema Windkraft waren die Besucher-Reihen voll besetzt. Lehwalder konnte sich einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen und sagte: „Ich wünschte, andere Sitzungen in den vergangenen fünf Jahren wären ebenso gut besucht gewesen.“

Den Gemeindevertretern dankte er für ihr Engagement und sagte: „Sie alle haben Ihre Arbeit gut gemacht.“ Nach der Finanzkrise im Land, die sich bis in die Kommunen hinein ausgewirkt habe, sei es gelungen, die Talfahrt der Finanzen zu stoppen. Die Gemeindevertretung habe Mut und die Bereitschaft auch für unpopuläre Entscheidungen bewiesen. Sparmaßnahmen wie die Anhebung von Gebühren und vor allem der Grundsteuer seien mit stabilen Mehrheiten beschlossen worden. Den Bürgern dankte Lehwalder dafür, dass sie diese finanzpolitisch schmerzhaften Entscheidungen verstanden, respektiert und mitgetragen haben.

Trotz schlechter finanzieller Bedingungen sei in der Gemeinde in den vergangenen fünf Jahren doch viel gelungen. Als Verbesserungen, die die Gemeinde attraktiver gemacht haben, nannte Lehwalder den Kunstrasenplatz in Niederreifenberg, den Straßenbau, die Erneuerung der Kläranlage in Weilrod, an der Schmitten mit 50 Prozent beteiligt ist, und das Seniorenzentrum in Arnoldshain. „Großartig“ ist aus seiner Sicht der Umgang mit den Asylbewerbern sowie die Art und Weise, wie die vielen Helfer bei der Aufnahme und der Integration der Flüchtlinge engagiert seien.

„Wir haben gestritten über die Sommerrodelbahn und die Sinnhaftigkeit von nur einem Windrad am Pferdskopf“, erinnerte der erste Bürger der Gemeinde an hitzige Debatten. Den Vorwurf der mangelnden Transparenz entkräftete Lehwalder, in dem er feststellte, dass es in der auslaufenden Legislaturperiode zu allen wichtigen Themen Bürgerversammlungen gegeben habe, und die Sitzungen der Ausschüsse und des Parlaments ohnehin immer öffentlich seien. Abschließend sagte er: „Wir haben keine Geheimnisse.“

(evk)

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