Tennisspielerin Mara Guth

Aufgehender Stern am Tennis-Himmel

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Die Erfolgsserie der jungen Tennisspielerin Mara Guth hält an. Kein Wunder, dass die Medien aufmerksam werden. Gerade war ein Team des Fernsehsenders Sat 1 in Usingen, um ein Feature über das Talent zu drehen.

Die junge Tennisspielerin Mara Guth steht immer mehr im Mittelpunkt. Sie macht mit solch guten Ergebnissen auf dem Tennis-Court von sich reden, dass nicht nur kürzlich die FAZ auf dem Gelände des Usinger Tennis- und Hockeyclubs (UTHC) erschien, sondern jetzt auch ein Produktionsteam des Senders Sat 1.

Stundenlang beobachtete Kameramann Andreas Büttner die junge Tennisspielerin mit der Kamera, beim Training mit ihrem Trainer Carlos Tarantino und danach ganz privat bei ihr zu Hause. Gesendet wurde der Bericht bereits diese Woche, er ist aber in der Sat 1-Online-Mediathek abrufbar.

Ohne Starallüren berichtet die 13-Jährige vor der Kamera, wie sie zum Tennisspielen kam. „Meine Oma und mein Opa haben mich hierher mitgenommen“, erklärt sie, während sie ein wenig verlegen mit den Fingern spielt. Tennis habe ihr sofort Spaß gemacht. Dann sei es mit den Kreismeisterschaften weitergegangen.

Inzwischen ist sie Deutsche Meisterin im Doppel, Einzel-Vizemeisterin und spielt im Deutschland-Team gegen Tennisspielerinnen aus anderen Ländern. Als Highlight in diesem Jahr bezeichnet Mara den Orange Ball, ein Treffen der besten jungen Tennisspielerinnen der ganzen Welt, die am 5. Dezember in Miami zusammenkommen.

Wer so gut ist, der muss auch viel dafür leisten. Mara trainiert von Montag bis Freitag jeden Tag und spielt am Wochenende Turniere, nimmt Massage, Physio und Krafttraining zusätzlich auf sich, um fit zu bleiben.

Die Frage von Reporter Andreas Büttner, ob sie tatsächlich jeden Tag Lust auf Tennis hat, beantwortet der Teenager ganz ehrlich mit: „Es gibt Tage, da will ich nicht.“ Doch Tennis gehöre zu ihrem Alltag dazu.

Wann immer sie sauer sei, beim Tennisspielen könne sie allen Frust rauslassen. Sie spiele so gut, wie es geht, sagt sie. „Es ist wirklich cool, gegen Ältere zu spielen“, gibt sie auch zu.

Klar sieht sich Mara Guth mit dem Tennisschläger in der Hand in die Zukunft gehen. Und klar wäre es für sie toll, noch mehr Erfolg zu haben. Doch erst bleibt sie bodenständig und macht das Abitur. So sieht jedenfalls ihr Plan aus. Und beim UTHC will sie auch bleiben. „Hier finde ich es schön“, lautet ihre ganz klare Aussage.

Das freut besonders den kommissarischen Vorsitzenden Dirk Rabis. „Ein solches Ausnahmetalent in den eigenen Reihen zu wissen, ist schon etwas Besonderes“, sagt er.

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