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Bachstraße immer zugeparkt

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Von: Monika Schwarz-Cromm

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Viel zu viele Autos sind in der Bachstraße in Eschbach geparkt. Und das auch noch komplett auf dem Gehweg, bemängelt der Ortsbeirat.
Viel zu viele Autos sind in der Bachstraße in Eschbach geparkt. Und das auch noch komplett auf dem Gehweg, bemängelt der Ortsbeirat. © msc

Fußgänger müssen in Eschbach auf die Fahrbahn ausweichen. Das stinkt nicht nur dem Ortsbeirat.

Eschbach -Ortsbegehung statt Sitzung: Ortsvorsteher Ortwin Ruß (SPD) hatte für Mittwochabend auf den Friedhof eingeladen. Dort begann ein Rundgang durch das Dorf, an dem jeder Bürger teilnehmen konnte. Gekommen waren aber nur zehn Eschbacher.

Ruß stellte die neue Bestattungsvariante um die Winterlinde vor, die Platz für 80 Urnen bietet. Ruhebänke und ein solarbetriebenes Dauerlicht seien dort noch geplant, teilte er mit. "Ist das Feld voll, steht ein weiteres dahinter zur Verfügung." Neue Stelen seien ebenfalls gestellt, in denen es noch 15 freie Kammern gebe. Zur Lösung des Bewässerungsmangels auf dem Friedhof seien etwa drei Tanks nötig. Damit könne die Versorgung auf dem Friedhof sichergestellt werden. Da aber auf dem Friedhof im vergangenen Jahr nur 55 Kubikmeter Wasser gebraucht wurden, was mit 150 Euro gleichzusetzen sei, käme die Anschaffung und Füllung von drei Tanks zu teuer.

Dann doch wenigstens zusätzlich ein Fass, das mit Wasser vom Dach der Trauerhalle gefüllt werde, schlug Ellen Enslin (Grüne) vor. Eine Idee, die zwar keine Begeisterung bei Ruß auslöste, die er aber überdenken will.

Vor dem Friedhof in der Steinhofstraße sollen zwei Behindertenparkplätze angelegt werden, informierte der Ortsvorsteher, und weiter ging es zum Wintersteinblick, einer komplett neu angelegten Straße, die alle als "in Ordnung" bezeichneten. Bei der Michelbacher Straße fiel der desolate Zustand des immer wieder geflickten Gehweges auf. Der Ortsvorsteher wünscht sich an dieser Stelle einen Belag aus Steinen, der nicht nur besser aussieht, sondern bei Schäden einfacher aufgemacht und wieder geschlossen werden kann.

Hinweisschild falsch platziert

An der Ecke Michelbacher Straße/Maibacher Weg bemängelten die Ortsbeiratsmitglieder die beiden Hinweisschilder, die zu weit vorne stehen. Wer vom Maibacher Weg abbiegen und in Richtung Michelbach fahren will, habe keine Sicht, erklärte Reinhold Harnoth (SPD). Für die Bürger war es unverständlich, warum hier nach einem Jahr immer noch keine Info von Hessen Mobil gekommen ist, wie Ruß berichtete.

Der Weg durchs Dorf führte die Gruppe weiter zur Bachstraße. Die einstige Vorzeigestraße des alten Dorfes ist komplett mit Fahrzeugen zugeparkt. Gehwege sind in diesem Bereich nur mit Steinen gekennzeichnet und auf gleicher Höhe wie die Fahrbahn angelegt. Zu erkennen sind die Gehflächen aber meist nicht wegen der geparkten Autos. "Hier muss man ständig auf die Fahrbahn wechseln, wenn man zu Fuß unterwegs ist", nannte Enslin das Problem beim Namen.

Ein weiteres Problem gibt es in der Usinger Straße, wo gerade auf beiden Seiten die Bushaltestellen neu angelegt werden. "Aktuell hat sich ein Landwirt bei mir beschwert, weil er nicht mehr mit seinen schweren Maschinen um die Ecke kommt", erklärte der Ortsvorsteher. Der Grund ist das Fehlen der Bushaltestellen-Einbuchtung, so wie sie bisher angelegt war. Da konnten die Landwirte mit Anhänger ausholen, um in die Schulstraße einbiegen zu können. Das sei nun nicht mehr möglich. Ein Problem, das alle Teilnehmer einsahen, aber nicht zu lösen wussten, ohne die Baumaßnahmen zu verändern. "Wir werden mit den zuständigen Stellen einen Ortstermin vereinbaren und demonstrieren, um was es geht", schlug Ruß vor. VON MONIKA SCHWARZ-CROMM

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