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Auch zu später Stunde war immer noch viel Gedränge.

Weihnachtszeit in Oberreifenberg

Bald ist wieder Hessens höchstgelegener Weihnachtsmarkt

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Schnee gab es schon lange nicht mehr bei Hessens höchstgelegenem Weihnachtsmarkt am Fuße des Großen Feldbergs. Trotzdem ist die Waldweihnacht in Oberreifenberg immer besonders stimmungsvoll. Das soll auch in diesem Jahr am dritten Adventwochenende wieder so sein.

Die Gemeinde Schmitten hat einen der schönsten Plätze für einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt. Weniger windig als am Feldberg ist es am Pfarrheckenfeld gegenüber der Rodelwiese in Oberreifenberg. Genügend Parkplätze gibt es auch. Und dann ist da noch Organisator Gerhard Heere.

Der Geschäftsführer des Tourismus- und Kulturvereins Schmitten (TKV) hat schon früh im Herbst mit 36 Standbetreibern Kontakt aufgenommen und ein abwechslungsreiches Angebot für den 10. und 11. Dezember zusammengestellt: Kunsthandwerk und Spielwaren, Bastel- und Handarbeiten für die heimische Weihnachtsdekoration oder als Geschenk.

Weil der Markt am Ortsrand von Oberreifenberg mit seiner tollen Atmosphäre vor allem ein beliebter Treffpunkt ist, gibt es natürlich eine reiche Auswahl an weihnachtlichen und internationalen Schmankerln. Glühweinvariationen mit oder ohne Alkohol sind längst nicht alles. Wer sich durchfuttern will, kann auf einer kulinarischen Weltreise von Oberreifenberg über Schmitten, Hunoldstal und Wernborn Anlauf nehmen und bis nach Schweden und Japan kommen.

Die meisten Standbetreiber kommen aus der Großgemeinde: Vereine und Institutionen, Kirchen, Kindergärten, aber auch private Gruppen und Gewerbetreibende. An der Glasscheibe vor der Taunuskrippe des Kulturvereins werden sich nicht nur die jüngsten Marktbesucher die Nase platt drücken. Und auch das Lagerfeuer sowie die lebendigen Streicheltiere sollen wieder beliebte Anziehungspunkte sein. Dass an beiden Tagen der Nikolaus Hessens höchstgelegenen Weihnachtsmarkt nicht verfehlt, kann man sich denken. Für Landrat Ulrich Krebs (CDU) war es selbstverständlich, wieder die Schirmherrschaft zu übernehmen. Ist doch der heimelige Weihnachtsmarkt am Fuße des Frankfurter Hausbergs beste Werbung für die ganze Region.

Ohne viele helfende Hände aus den Reihen der Vereine wäre der Auf- und Abbau der Holzhütten jedoch nicht zu bewältigen Unterstützung gibt es auch in diesem Jahr wieder von einer Gruppe von Asylbewerbern und anerkannten Flüchtlingen. Für ein abwechslungsreiches Programm durfte Heere wie in den Vorjahren auf die Mitwirkung verschiedener Vereinen zählen.

Mit lauten Böllern eröffnet die Kanoniergesellschaft Oberreifenberg am Samstag um 14 Uhr den Markt. Auf der Bühne folgt ab 15 Uhr adventliche Musik von Schülern der Grundschule Reifenberg. Um 16 Uhr kommt der Nikolaus. Ab 17 Uhr spielt der evangelische Posaunenchor Arnoldshain. Am Sonntag beginnt der Markt um 11 Uhr. Um 14 Uhr erzählt Walburga Kliem weihnachtliche Märchen und Geschichten.

Livemusik gibt es um 15 Uhr vom gemischten Chor Chorona Reifenberg, um 16 Uhr stiefelt wieder der Nikolaus mit Geschenken für die Kinder über das Gelände, und um 16.30 Uhr erklingt adventliche Musik.

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