Dorfgemeinschaftshaus Hunoldstal

Weg mit der Barriere

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Der Mitgliederzuwachs beim VdK Hunoldstal macht deutlich: Auch Jüngere brauchen Hilfe. Der Ortsverband beteiligt sich maßgeblich an der Finanzierung eines behinderten- und seniorengerechten Zugangs zum Dorfgemeinschaftshaus.

Mit dem Anstieg auf derzeit 103 Mitglieder liegt der VdK Hunoldstal ganz im Landes- und Bundestrend. Vorsitzender Walter Neuenfeldt und sein Team sind seit einem Jahr im Amt. Und sie wissen, dass der größte deutsche Sozialverband in Zukunft immer wichtiger werden wird. „Nicht nur über 60-Jährige brauchen Hilfe“, sagte er in seinem Bericht anlässlich der Jahreshauptversammlung.

Als unabhängiger moderner Dienstleister habe der VdK im Vorjahr rund 13 Millionen Euro erstritten, die seinen Mitgliedern bundesweit nachgezahlt worden seien, informierte Neuenfeldt. Die bundesweite VdK-Kampagne „Weg mit den Barrieren“ könne auch in Hunoldstal umgesetzt werden. Hier beteilige sich der VdK mit einem nicht unerheblichen Betrag, damit das DGH einen barrierefreien Zugang erhalte. Weil alle Ortsvereine mit im Boot seien, sei die erforderliche Summe bereits beisammen. Bis zur Jahreshauptversammlung im nächsten Jahr sei die Maßnahme vielleicht schon fertig“, mutmaßte der Vorsitzende. Er lud die Teilnehmer zum Info-Grillen für den 23. Juli an der methodistischen Kirche in Brombach ein und machte Werbung für die beiden Fahrten des Kreisverbandes.

Wie Kreisvorsitzender Egon Wewerka mitteilte, fahren die VdK-Frauen am 15. Oktober zu den Adlerwerken und die VdK-Männer am 18. Oktober zum Dampflokmuseum nach Meiningen. Die Ausflügler werden dort jeweils von den ortsansässigen VdK-Verbänden begrüßt und begleitet. In diesem Zusammenhang wies Wewerka darauf hin, dass die neuen Reiserichtlinien die Organisation von Busfahrten erschwert. Diese müssten künftig immer über Reiseunternehmen laufen, die dann auch in der Haftung stünden. Für die Fahrt zum Hessentag in Herborn am 28. Mai habe er vom Landesverband jetzt einen zweiten Bus zugestanden bekommen. Anmeldungen nimmt die Kreisgeschäftsstelle in Usingen unter (0 60 81) 1 07 46 22 entgegen. Wewerka kündigte außerdem an, dass der Landesverband im kommenden Jahr den Beitrag erhöhen wird.

Weil es für immer weniger Hausärzte, die sich zur Ruhe setzen, einen Nachfolger gibt, führt der Landesverband derzeit eine Umfrage zur hausärztlichen Versorgung durch. Auf dieser Grundlage sollen Gespräche mit der kassenärztlichen Vereinigung geführt werden. Um auf sich aufmerksam zu machen, wird der VdK-Kreisverband auf der Taunusmesse in Neu-Anspach, der Gesundheitsmesse in Usingen und am 19. Juni im Infobus in Bad Homburg vertreten sein.

Schriftführerin Brigitte Willroth informierte schließlich über die aktuelle Situation der Flüchtlinge und deren Betreuung in Schmitten. Demnach leben derzeit 180 Asylsuchende aus elf Ländern in der Feldberggemeinde. Problematisch sei es, trotz vieler Leerstände in der Gemeinde Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge zu finden.

Unterstützung durch Sach- oder Zeitspenden ist willkommen. Infos gibt es unter . Direktes Kennenlernen ist beim nächsten Café Willkommen am Samstag, 9. April, ab 15 Uhr im Seniorentreff Silbergrau (Seelenberger Straße) möglich.

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