Basketball-Turnier verbindet die Nationen

  • vonMonika Schwarz-Cromm
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Körbe werfen macht Spaß. Und wenn dann auch noch das anschließende Beisammensein zur tollen Runde wird, ist der Tag eine gelungene Sache.

Zu einem offenen 3x3-Streetball-Turnier trafen sich 40 junge und junggebliebene Freunde des Basketballsports auf dem Multifunktionssportfeld im Schlossgarten. Die Sportveranstaltung fand im Rahmen des ZI:EL-Projektes des Deutschen Basketballbund statt. Bürgermeister Steffen Wernard (CDU) begrüßte die Spieler und die ehrenamtlichen Helfer. Auf dem Schlossplatzcampus fanden die Teilnehmer, darunter auch sehr viele Mädchen, ideale Bedingungen für diese Sportveranstaltung.

Durch die zwei vorhandenen Basketballfelder konnten die Spiele zügig über die Bühne gehen, für die Jan-Eric Keysers vom Deutschen Basketballbundes die Leitung übernommen hatte. Er arbeitete mit der Stadt Usingen zusammen und ermöglichte einer schulübergreifenden Projektgruppe die Organisation. Außer den Usinger Schülern nahm auch eine Gruppe von Flüchtlingen teil. Bunt gemischt, was das Alter oder die Nationalität anging, präsentierten sich die Basketball-Mannschaften. Gespielt wurde drei gegen drei Spieler und das zwölf Minuten lang.

„Man nimmt sich einfach einen Ball und findet immer jemanden zum Mitspielen“, beschrieb Jan-Eric Keysers die Möglichkeiten beim Basketball. Dass die Stadt Usingen so hinter der Idee dieses Turniers gestanden habe, das beeindrucke ihn sehr, sagte er. Wichtig sei gewesen, dass für dieses Turnier nichts vorgegeben wurde, sondern alles von den jungen Leuten selbst organisiert werden musste. Dabei hatten sich vor allem Florian Portsteffen und Benni Drexelius (beide CWS-Schüler) hervorgetan, die von Wernard Lob bekamen.

Das gleiche Lob ging auch an Pascal Seyfarth und Leon Westphal (beide KLS). Hanne Ludwig hatte sich besonders um die jungen Basketballspieler unter den Flüchtlingen bemüht und sie integriert. Nicht zu vergessen Ute Harmel von der Stadt Usingen, die für die gesamte Koordination verantwortlich war. „Ohne sie wäre das alles hier nicht so gut gelaufen“, betonte der Bürgermeister. Sein Vorgänger Matthias Drexelius fungierte als Schiedsrichter und verleitete Steffen Wernard zu der Aussage, dass sein Vorgänger doch noch sehr beweglich sei.

Es ging an diesem Tag auch um ein fröhliches Miteinander, bei dem nebenbei Basketball gespielt wurde. Der Sieg war dabei nicht ganz so wichtig. Dennoch kämpften sich die Mannschaften durch den heißen Tag, bis es um 15.50 Uhr dann im Finale um den Sieg ging, den sich das Team „First Team All Defense“ mit 20 zu 6 Punkten gegen die Mannschaft „Old Stars AYS/09“ sicherte.

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