Seniorenzentrum

Ein Ort der Begegnung

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Die ersten Bewohner sind im Seniorenzentrum der AGO in Arnoldshain längst heimisch geworden. Zur offiziellen Einweihung feierten die Betreiber mit den Bewohnern und rund 150 geladenen Gästen. Dabei wurde deutlich, welche Bereicherung diese Einrichtung für die Gemeinde ist.

Die Grußworte, eingebettet in ein unterhaltsames Programm und gekrönt von einem Festessen zur Einweihung des AGO-Seniorenzentrums, bildeten in der Hattsteinhalle ab, was bezeichnend für das in direkter Nachbarschaft entstandene neue Haus sein soll. Das entwickelt sich immer mehr zu dem von allen gewünschten Ort der Begegnung.

„Wenn aus einer kleinen Idee eine großartige Wirklichkeit wird.“ Mit diesen Worten begann Mathias Neumayer, der Geschäftsführer der AGO-Unternehmensgruppe, seine Eröffnungsrede. Ihr neuer Lebensraum werde den Bewohnern immer vertrauter, aus den Mitarbeitern sei in kurzer Zeit ein Team entstanden. Mit Zahlen machte er den steigenden Bedarf an seniorengerechtem Service-Wohnen, stationärer Pflege und ambulanter Betreuung deutlich. Der ambulante Pflegedienst der AGO solle es ermöglichen, dass die Menschen so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden bleiben können. Nach schwindender Mobilität und bei zunehmender Einsamkeit im Alter könne man im Seniorenzentrum wieder Gemeinschaft erleben.

„Wir wollen ein neues Zuhause bieten, in dem Lebensfreude kein Fremdwort ist. Einen Ort, an dem Fröhlichkeit, Zufriedenheit und Heimat erlebbar werden“, sagte Neumayer. Seinen Dank richtete er an Klaus Rosenthal, den Geschäftsführer der CMS-Unternehmensgruppe als Projektsteuerer, vor allem aber an den „inhaltlichen Initiator“, den Schmittener Heinz Barth, der als Geschäftsführer der Immotec GmbH Offenbach das Projekt 2011 angeschoben hatte. Nach der politischen Entscheidung für ein Seniorenzentrum in der Feldberggemeinde habe man den geeigneten Standort gefunden, „mitten im Leben, neben Sporthalle und Kindergarten“.

Parlamentschef Volker Lehwalder (FWG) freute sich, dass dort, wo einmal ein Sportplatz gebaut werden sollte, jetzt eine andere Art der Begegnung stattfinden könne, zwischen

Jung und Alt

, zwischen Bewohnern des Hauses und Schmittener Bürgern. Von einem guten Tag für Schmitten sprach Utta Dommes, die Vorsitzende des sozialen Netzwerks Silbergrau, das in seine Aktivitäten auch das Seniorenzentrum einbindet. Bürgermeister Marcus Kinkel (FWG) begrüßte namentlich einige Schmittener Senioren, die inzwischen in der Einrichtung eingezogen sind und sagte: „Wer sein Leben hier verbracht hat, will in seiner Heimat bleiben.“ In Bezug auf das Lied „Mitten im Paradies“, das Schlagersängerin Nadja Houben vorgetragen hatte, meinte der Bürgermeister: „Zu sagen, Schmitten ist das Paradies, wäre vermessen, aber wir sind nach dem Bau des Seniorenzentrums nah dran.“ AGO und Silbergrau machten den Standort Schmitten für Senioren so wertvoll, war der Rathauschef überzeugt. Einrichtungsleiterin Sandra Leps blieb vor der Freigabe des Büfetts nur noch ein herzliches Dankeschön an alle, die das Leben im Haus so viel schöner und offener machen und die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Dazu gehörten der Neu-Anspacher Chor „Voices unlimited“, die Minigarde des CCAK Arnoldshain, Keyboarder und AGO-Mitarbeiter Henrik Hausner sowie der Sänger und Moderator Christian Bruns. Das Team vom Taunus-Stübchen im Seniorenzentrum ließ beim anschließenden Festessen kulinarisch keine Wünsche offen. Vor dem Kaffeetrinken am Nachmittag segneten der evangelische Pfarrer Christoph Wildfang und die katholische Gemeindereferentin Sabine Noppeney das Seniorenzentrum.

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