Beim Thema „zu schnell fahren“ wird ein Bürger laut und ausfällig

  • VonMonika Schwarz-Cromm
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Die Haushaltspositionen, die für Heinzenberg bestimmt sind, brachten einige Bürger zum Nachdenken. Die Folge: In Heinzenberg müsste mehr gemacht werden. Zwischenmenschlich war der Ton dieser Forderung jedoch völlig daneben.

Für Ortsvorsteher Wilfried Velten (SPD) war es am Montag die letzte Ortsbeiratssitzung. Denn er tritt bei der Kommunalwahl im März nicht mehr an. Das war für ihn jedoch kein Grund, sich zurückzulehnen. Auch wenn er nicht mit allen anwesenden Bürgern und ihrer Kritik konform ging.

Mit dem Tagesordnungspunkt „Fragen der Bürger“ regte sich der Unmut der Bürger. Die Beschwerde lautete: Es werde viel zu schnell im Ort gefahren. Besonders die Anwohner der Steinstraße, einer reinen Anliegerstraße, fühlten sich belästigt und forderten das Aufstellen eines Geschwindigkeitsmessgerätes. Als dann auch noch einer der Ortsbeiräte lächelte, wurde einer der Bürger ziemlich laut, wütend und ausfallend und griff speziell Bernd Bierwirtz (FWG) verbal an, der sich den Vorwurf allerdings verbat. Das Geschwindigkeitsmessgerät wollten die Ortsbeiräte für die Steinstraße beantragen. Die persönliche Attacke, wenn auch nur verbal, fand jedoch keinen Anklang. Wilfried Velten gab zu bedenken, dass dieses Raser-Thema seit Jahrzehnten den Ortsbeirat beschäftige und bisher keine befriedigende Lösung gefunden werden konnte. Gerade weil sich die Anwohner der Steinstraße beispielsweise gegen die Einführung einer Einbahnstraße bisher gewehrt hätten. Doch zunächst drehte sich das Interesse um die für Heinzenberg relevanten Posten im Haushalt 2016, wie 5000 Euro für neues Geschirr im Dorfgemeinschaftshaus für 2018, 270 Euro Ortsbeiratsbudget und Posten, die die Feuerwehr betrafen. 1250 Euro entdeckte Velten im Haushalt für das Heinzenberger Ehrenamt, 550 Euro für die Unterhaltung des Sportplatzes.

Die LED-Beleuchtung im Ort sei mit 60 Lichtpunkten abgeschlossen, berichtete er. Die Lichtfarbe sei zwar gewöhnungsbedürftig, aber an allen Kreuzungen so funktionell installiert, dass Kreuzungsbereiche, und die Abbiegerstraßen beleuchtet werden, lobte Velten. Gemeindevorstandsmitglied Lothar Stöckmann (CDU) ergänzte, dass mehr Lampen installiert worden seien, als zuvor bereitstanden.

(msc)

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