Weihnachtsmarkt der Feuerwehr

Beliebter Treffpunkt in Niederreifenberg

  • schließen

Der Weihnachtsmarkt der Feuerwehr Niederreifenberg ist als Treffpunkt einfach unschlagbar.

An mangelnder Werbung kann es eigentlich nicht gelegen haben, dass diesmal auf dem Weihnachtsmarkt in Niederreifenberg nicht ganz so viel los war wie sonst. Seit 24 Jahren wissen die Reifenberger und ihre Freunde aus den umliegenden Ortschaften schließlich, dass am Samstag vor dem ersten Advent der von der Freiwilligen Feuerwehr organisierte Weihnachtsmarkt stattfindet. Zum vierten Mal standen die Buden im Hof der Firma Adam Herr, von wo es einen tollen Blick auf die angestrahlte Burg Reifenberg gibt.

Ob es am warmen Wetter lag? Sei’s drum: Marktleiter Walter Liewald registrierte in diesem Jahr zwar weniger Besucher als sonst an den zwölf Ständen, doch die Gäste blieben dafür länger, und bis zum späten Abend waren Glühwein und Bratwürste der Kameraden trotzdem ausverkauft. Denn als Treffpunkt ist der gemütliche Weihnachtsmarkt unschlagbar. Nur wegen des Turbopunsches des Taunusklubs kommen beispielsweise seit zehn Jahren Gäste aus Thüringen nach Niederreifenberg.

Dass Adventsgestecke, Schmuck, Bastel- und Handarbeiten nicht der große Renner waren, bereitete den privaten Anbietern, dem Kreativteam des Kindergartens Oberreifenberg und dem Förderverein Palabek’s H.O.P.E. School, keine schlechte Laune. Auch Weihnachtsbaumverkäufer Dieter Schöpp sah die Teilnahme weniger als direkten Umsatzbringer denn als Werbung. Der FSV Reifenberg punktete mit seiner großen Tombola, die Kinderwohngruppe Reifenberg mit Marmelade und Plätzchen. Heike Geldmacher und ihr Mann Sven Armann boten mit Frauen aus der Brunhildenstraße unter dem Namen „Bruni 69“ Nierengulasch an und spendeten anschließend den Erlös an die VdK-Ortsgruppe.

Erfolgreiche Premiere als Nikolaus feierte Sven Knippler, der an die Kinder kleine Geschenke verteilte. Weihnachtliche Stimmung verbreiteten die Sänger der Chorona Reifenberg unter Leitung von Christian Hauck und Feuerwehrvereinschef Sascha Jäger mit Kumpels von der „Egerländer Blaskapelle Vockenhausen“.

(evk)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare