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Ein starkes Team: Manfred Loch, Stefan Felke, Gerhard Otto, Swen Blaschke und Ralf Fritz (v. l.) holen seit Jahren den Weihnachtsbaum.

Bewährtes Team bringt den Weihnachtsbaum nach Usingen

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Sachte und sanft schwebte die 14 Meter lange Tanne durch die Luft. Der diesjährige Weihnachtsbaum ist ein echter Usinger. Bis Samstagmorgen stand die 14 Meter hohe Weißtanne noch bei Hans-Peter und Ursula Ebner im Garten.

Sachte und sanft schwebte die 14 Meter lange Tanne durch die Luft. Der diesjährige Weihnachtsbaum ist ein echter Usinger. Bis Samstagmorgen stand die 14 Meter hohe Weißtanne noch bei Hans-Peter und Ursula Ebner im Garten. Schon 1978 pflanzte die Familie den Baum in die Erde und ließ seinem Wuchs freien Lauf. „Jetzt ist er einfach zu groß geworden“, sagte Hans-Peter Ebner über die Weißtanne. Dass diese liebevoll gehegt und gepflegt wurde, war ihr deutlich anzusehen. Ein richtiges Pummelchen ist sie, die nun auf dem Schlossplatz steht und in der kommenden Woche geschmückt werden soll. „Den Baum haben wir uns schon vorher angesehen“, berichtete Bauhofleiter Swen Blaschke. Gemeinsam mit Gerhard Otto, Ralf Fritz sowie dem bewährten Team, bestehend aus Manfred Loch von der Firma Feustel und Stefan Felke von der Holzhandlung Reusch holten sie den Baum von seinem angestammten Platz ab. Neun Jahre lang arbeiten sie bereits in dieser Konstellation zusammen und haben so manchen Baum zu einem glanzvollen Auftritt verholfen. Kein Weg ist für das Team zu schmal, kein Baum zu hoch und nur wenige Gärten zu unwegsam.

Nur ein Fußweg führt zu dem Anwesen, wo es die Weißtanne zu fällen galt. Das ging auf Grund der Erfahrung von Gerhard Otto mit der Motorsäge auch einigermaßen zügig. Stück für Stück ging es dann daran, den Koloss so weit wie möglich über den Kran, den Manfred Loch steuerte, an den Tieflader von Stefan Felke zu bewegen. In der Zwischenzeit sicherte Jörg Worbs vom Ordnungsamt die Straße. Dass sich da so mancher Usinger um Pylonen und Menschen auf der Straße nur wenig scherte, mochte dem ein oder anderen umstehenden Zuschauer doch zu denken geben. Doch Worbs blieb gelassen und erklärte immer wieder, warum ein vorbeifahrendes Fahrzeug und ein zu verladender Baum keine gute Kombination sind. Einsicht gab es nur wenig, dafür aber Unverständnis und Beschwerden.

Binnen kurzer Zeit landete der Baum vorsichtig auf dem Tieflader. „Da sollte jetzt nichts passieren, denn das ist schon der Ersatzbaum“, verriet Blaschke. Der ursprünglich angedachte Baum, für den man eine Zusage bekommen hat, durfte zwei Wochen vor dem Termin dann doch nicht mehr gefällt werden. „Doch zum Glück haben wir diesen hier gefunden“, sagte Blaschke stolz.

(tas)

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