Das „blaue Wunder“ krempelt die Ärmel hoch

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Die Bürgerliste Neue offene Wählergemeinschaft (b-now) sieht sich selbst als „das blaue Wunder in Schmitten, dass allen Parteien Prozente abnimmt“, so hieß es gestern in der Pressemitteilung der Bürgerliste.

Christian Schreiter, als Spitzenkandidat der b-now angetreten und mit 891 Stimmen auf Platz 2 gelandet, zeigt sich sichtlich stolz auf das vorläufige Schmittener Wahlergebnis. Jetzt krempele er gedanklich schon mal die Ärmel hoch. „Als drittstärkste Kraft werden wir für die angekündigte Transparenz in allen Schmittener Entscheidungen sorgen. Die Bürger informieren und uns konstruktiv in die Parlamentsarbeit einmischen, sehe ich als notwendige Voraussetzung für eine bürgerfreundliche Kommunalpolitik“, sagte Christian Schreiter.

„Wir sind stolz auf das sensationelle Ergebnis mit derzeit 16,7 Prozent und damit voraussichtlich fünf Sitzen und freuen uns über das von den Bürgern geschenkte Vertrauen. Alle Parteien außer uns mussten trotz einer gestiegenen Wahlbeteiligung Federn lassen, dies ist ein eindeutiger Beleg dafür, dass b-now eine breite Basis bei den Schmittener Bürgern hat“, sagt auch Annett Fomin-Fischer, die auf Platz 3 landete.

Mit Blick auf die konstituierende Gemeindevertretersitzung am 20. April werde die Fraktion die vorher zur Verfügung stehenden Unterlagen auf der eigenen Homepage für alle zugänglich machen und auch im Nachgang ausführlich berichten. „Einer unserer ersten Anträge an das Schmittener Parlament wird sein, dass wir diesen Service am Bürger verbindlich einfordern werden“, erläutert Ralph Bibo. Dies gehöre zu den selbst gesetzten Prioritäten. Perspektivisch gehe die Fraktion davon aus, dass die Gemeinde zeitnah diesen Antrag umsetzen werde. Bis dahin werde b-now für die nötige Transparenz sorgen.

„Wir werden danach Schritt für Schritt unsere Agenda abarbeiten“, kündigt der b-now-Vorsitzende Ralph Bibo an. „Dazu gehört vor allem auch die Hinterfragung der Umsetzung des Gemeindevertreterbeschlusses zur Windkraft, genauso wie die Ausweitung der Betreuungszeiten für Kinder, der gemeindliche Umgang mit unserem Wald und nicht zuletzt das Thema Lärmbelästigung durch Motorräder.“

(uko)

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