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Unter der Regie von Werner Erker gab?s böhmische Volksmusik mit den Erkerländern.

Bohemian Rhapsody nach Wiesbachtaler Art

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Rein optisch präsentierte sich der böhmische Abend wie ein Oktoberfest, doch musikalisch kamen die Glanzlichter aus dem volkstümlichen Böhmen.

Schmissig, stimmungsvoll und abwechslungsreich. So präsentierte sich die Musik von Werner Erker und den Erkerländern am Samstagabend in der Wiesbachtalhalle. Gastgeber waren indes die Wiesbachtaler Musikanten, die sich an diesem Abend allerdings eine Pause vom Tagesgeschäft gönnten und lieber ihrem Dirigenten und seinen Musikern den Vortritt ließen. Günter Werner aus Pfaffenwiesbach führte durch das Programm.

Mit rund 200 Besuchern war die Wiesbachtalhalle gut gefüllt, und die Musiker brauchten nicht lange, bis der Funken übersprang. Klatschend und summend begleiteten die Gäste böhmische Volksmusik, die sich in vielen Facetten darbot. Werner nutzte die Programmabfolge, um Geschichten und Anekdoten zu den Liedern beizusteuern. Dass „die Besten der Besten“ musikalisch am Werk waren, machte Werner aber nicht nur an der Spielweise fest. Auch an dem Können der Musiker selbst. So hatte Posaunist Arno Classen das Stück „Seid herzlich willkommen“ nicht nur selbst geschrieben, sondern dafür noch nicht einmal eine Stunde gebraucht. Eine ansprechende Melodie, die vor knapp einer Woche uraufgeführt wurde.

Rund zwei Stunden gestaltete sich der Abend aus einer Mischung aus Oktoberfest und Böhmischem Abend. Polkas, Märsche und Walzer gaben den Takt an, die Wiesbachtalhalle präsentierte sich im weiß-blauen Festgewand. Die Besucher setzten auf Dirndl und Lederhose. Die Stimmung war prächtig und ausgelassen, mal feuerte das Publikum die Musiker an, mal brachten die Musiker das Publikum zum Schunkeln.

Gefallen hat’s nicht nur den Pfaffenwiesbachern, sondern auch vielen Menschen, die aus den Nachbarkommunen in den Wehrheimer Ortsteil kamen. Und zwar so gut, dass die Musiker erst nach einer Zugabe die Bühne verlassen durften.

(tas)

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