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Das Gedächtnis setzt Prioritäten. Ganz klar. Ein schönes Gespräch mit einem sympathischen Menschen zum Beispiel bleibt länger haften, als die Stelle, an der man das Auto geparkt hat.

Das Gedächtnis setzt Prioritäten. Ganz klar. Ein schönes Gespräch mit einem sympathischen Menschen zum Beispiel bleibt länger haften, als die Stelle, an der man das Auto geparkt hat. Das hat die Laubacherin kürzlich erst wieder festgestellt. Mit einem Begleiter machte sie sich auf die Socken durch den bunten Herbstwald. Aber die Strecke sollte bitte schön nicht in Stress ausarten. Also wird ein Auto an den Anfang des Weges gestellt, ein Auto an das Ende und los geht’s. Schöne Natur, schöne Gespräche und im Anschluss noch ein gemeinsames Essen. Dann fährt sie den Begleiter, ein nettes Gespräch führend, zurück zu seinem weißen Auto. Aber, oh Schreck, wo ist es? Genau hier hat es doch vorhin noch gestanden. Wo jetzt der schwarze Wagen steht. Ratlosigkeit, zumindest kurz. Dann fällt ihnen ein, dass er vor dem Essen umgeparkt hatte. So ist das mit dem Gedächtnis.

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