+
Clownine Fridoline wird mit ihrem Bollerwagen über das Familienfest ziehen und Spaß verbreiten.

TZ-Mitarbeiterin

Clownine unterhält Kinder beim Familienfest

  • schließen

Mit über 40 Angeboten für Spiel und Spaß sowie einer breiten Palette an Kulinarischem – und natürlich Musik von der Bühne, steht für Sonntag, 29. Juli, das achte Taunus-Familienfest an. Und zwischen der ganzen Besucherschar findet sich ein Clown – Fridoline genannt – der, oder besser, die im Arbeitsleben für die Taunus Zeitung unterwegs ist.

„Ohne Publikum bist du kein Clown“, sagt Dorit Lohrmann, die im Alltag für die Taunus Zeitung an Reportagen arbeitet und sich die wahren Geschichten, die das Leben schreibt, nicht ausdenkt. Stattdessen wird solide recherchiert und ernsthaft wiedergegeben, was in der Region passiert.

Aber wenn sie die Haare gegen den Strich bürstet und sich die rote Nase aufklemmt, dann wird sie zu einem völlig anderen Menschen. Bunt geschminkt und mit knallkarierter Pumphose samt Hosenträgern ist sie dann kaum noch wiederzuerkennen – selbst für all diejenigen, die sonst täglich mit ihr zu tun haben. Da wird man unversehens zum Publikum, fällt auf ihre Streiche rein und kann sich dem nicht entziehen, was im Alltag viel zu kurz kommt: dem Humor, dem Spaß und dem Lachen.

Auch wenn sie gerne Erwachsene aus der Reserve lockt, auch für Senioren spielt sie dann und wann, so sind doch Kinder ihr Hauptpublikum – und die lassen sich nur zu gerne auf die lustigen Clownerien ein. Faxen machen ist ja nicht überall erlaubt und angebracht, aber wenn Clownine Fridoline damit anfängt, dann lässt sich kein Lachen mehr zurückhalten, und Fridoline macht aus ihren jungen Zuschauern im Handumdrehen selbst kleine Spaß- und Faxenmacher.

Auf dem Familienfest der Stadt Usingen und der Taunus Zeitung am Sonntag, 29. Juli, wird Clownine Fridoline selbstverständlich auch wieder im Schlossgarten unterwegs sein. „Pimpernell“ heißt ihr Zirkus und er ist überall dort, wo Fridoline gerade ist, denn sie ist gerne mit dem Bollerwagen samt Zubehör unterwegs.

Im Grunde genommen kommt sie bei ihren Auftritten mit ganz wenigen Utensilien aus. Denn was sie meisterhaft versteht, ist, die Fantasie und Vorstellungskräfte ihrer Zuschauer zu aktivieren, da kann das Hochseil, auf dem sie mühevoll mit Sonnenschirm balanciert, auch schon einmal ein einfacher Strich auf dem Erdboden sein.

Aber Faxen machen ist gar nicht so einfach, sondern will gelernt sein, auch wenn dazu freilich Talent vonnöten ist. Auf Kinderveranstaltungen, die sie organisierte und moderierte, und natürlich als Mutter hat Dorit Lohrmann schnell herausgefunden, wie Kinder reagieren und ihre Scheu verlieren, wenn man ihnen mit roter Pappnase gegenübertritt.

Auf der Theaterschule, die sie besucht hat, hat Lohrmann ihr Talent dann auf ein tragendes Fundament gestellt. Sie liebt vor allem das Improvisationstheater, und so hat sie zwar ein festes Konzept, mit dem sie ihre Auftritte und mobilen Aktionen angeht, improvisiert aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit. „Die Kunst besteht darin, sich auf das Publikum einzulassen und zu sehen, wie die Kinder reagieren“, verrät sie ihr Rezept.

Verschreibungspflichtig sind ihre lustigen Clownerien nicht, dafür aber hochwirksam und garantiert ohne irgendwelche schädlichen Nebenwirkungen. Das hat Fridoline schon auf den bisherigen Familienfesten unter Beweis stellen können. Zum vierten Mal wird die Journalistin mit der humoristischen Ader dann im Usinger Schlossgarten dabei sein.

Aber um sie zu sehen und zu erleben, braucht man nicht unbedingt von Familienfest zu Familienfest warten. Sie ist unter anderem für Kindergeburtstage buchbar und kommt auf Einladung gerne auch in Schulen. Informationen dazu gibt es auf ihrer Internetseite unter der Adresse .

Das Familienfest öffnet um 11 Uhr seine Pforten, bis etwa 18 Uhr können die Besucher ihren Spaß haben. Das Spielebändchen, das zum Nutzen aller Spielmöglichkeiten berechtigt, kostet 5 Euro – nicht viel für das Riesen-Angebot. Und das Geld fließt in die Leberecht-Stiftung dieser Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare