Rotary Club Saalburg-Taunus unter neuer Leitung

Corona-Auflagen führen zu unspektakulärem Stabwechsel

  • vonAndreas Burger
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Der neue Präsident Dr. Rainer Kohlen widmet dem Jugendaustausch ganz besonderes Augenmerk.

Usingen. Zum 1. Juli hat der Rotary-Club Saalburg-Taunus seinen Vorstand gewechselt. Auf den bisherigen Präsidenten Alfred Rehwald folgte Dr. Rainer Kohlen, beide stammen aus Wehrheim.

Aufgrund der Corona-Einschränkungen fand die Ämterübergabe in diesem Jahr im kleinen Kreis im Saalburg-Restaurant statt. Im Gegensatz zu den Terminen früherer Jahre waren weder Gäste anderer Rotary-Clubs noch Partnerinnen oder Partner anwesend.

Mit Beginn der Corona Krise waren die normalerweise als Präsenttermine abgehaltenen Clubtreffen zu e-Meetings umgewandelt worden - dementsprechend wurde diese Ämterübergabe als Hybrid-Meeting gestaltet, bei dem etliche Mitglieder nur online zugeschaltet waren.

Fortbildung auf vielen Gebieten

Die erste Hälfte des Jahres war noch durch die üblichen Vorträge mit einer breiten Palette von Themen sowie Besuche von Veranstaltungen geprägt: Kunstschätze des alten Persiens, Russlands Wirtschaft, Forschungsergebnisse des Instituts für Bienenkunde der polytechnischen Gesellschaft, Burgfestspiele in Dreieich, die van-Gogh-Ausstellung im Städel, Blickachsen in Bad Homburg, Adam Hall Experience Center in Neu-Anspach. An der Adolf-Reichwein Schule wurde das jährliche Herbstgespräch für Oberstufenschüler und Gäste in Form eines Vortrags über die Frankfurter Messe durch deren Geschäftsführer Marzin veranstaltet. Gepflegt wurde auch die internationale Zusammenarbeit. Ein besonderes Ereignis war der Besuch beim deutsche Rotary-Club "Humboldt" in Moskau im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung. Das für April vorgesehene Treffen mit dem Schweizer Partnerclub in Zug musste allerdings ausfallen. Der seit langem betriebene internationale Jugendaustausch wurde auch in diesem Jahr durch sowohl Entsendung von Schülern ins Ausland als auch durch Aufnahme von jungen Gästen aus Mexiko, Kolumbien und Australien fortgesetzt. Eine besondere Herausforderung stellte allerdings dann die Organisation der Rückreisen dar.

Neuer Präsident will mehr Frauen im Club

Im abgelaufenen Amtsjahr konnte der Club durch vier neue Mitglieder verstärkt werden, die auch das breite Spektrum der vertretenen Berufen noch erweitert hat. Als neuer Präsident stellte Rainer Kohlen seine Amtszeit unter das Motto "Veränderung mitgestalten". Hierbei stehen vor allem die Unterstützung diverser sozialer Projekte im Vordergrund, wie der Webinare für Multiple-Sklerose-Patienten oder der Hilfe für Kriminalitätsopfer durch den Weißen Ring. Dabei sollen aber die Aktivitäten des internationalen Jugendaustauschs, so weit dies möglich ist, und der Gestaltung der "Apfelpause" an der Wehrheimer Grundschule weitergeführt werden. Ein besonderes Anliegen ist dem neuen Präsidenten die Erhöhung der Anzahl weiblicher Clubmitglieder. bur

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