Mittlerweile gibt es drei Corona-Fälle an Usinger Schulen, einer davon betrifft das Gymnasium Christian-Wirth-Schule.
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Mittlerweile gibt es drei Corona-Fälle an Usinger Schulen, einer davon betrifft das Gymnasium Christian-Wirth-Schule.

USINGER LAND

Corona an Schule in Usingen: Kompletter Jahrgang geht in Quarantäne

  • Nina Fachinger
    vonNina Fachinger
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Schüler des Usinger Gymnasiums dürfen bis zum 24. September die Schule nicht besuchen. Sie stehen unter Quarantäne.

  • In Usingen gab es schon Corona-Fälle an einer Grundschule.
  • Nun ist auch ein Gymnasium in Usingen betroffen.
  • Ein kompletter Jahrgang steht unter häuslicher Quarantäne.

Usingen – Neben den zwei Corona-Fällen an der Grundschule Astrid-Lindgren-Schule in Usingen gibt es nun offenbar auch einen ersten Corona-Fall am Usinger Gymnasium Christian-Wirth-Schule (CWS).

Der Covid-19-Infektionsfall betrifft die Jahrgangsstufe Q 1 (Oberstufe). Vorsorglich befinde sich der gesamte Jahrgang in häuslicher Isolation, das hat das Gesundheitsamt des Hochtaunuskreises mitgeteilt. Diesem Jahrgang gehören laut Internetseite der CWS rund 77 Schülerinnen und Schüler an.

Bei der Quarantäne handele es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Der Schulbetrieb sei aber nicht gefährdet. Ein Schüler sei positiv getestet worden. Das Amt habe am Tag darauf – um welchen Tag es genau geht, ist nicht bekannt – alle Kontaktpersonen ermitteln und erforderliche Tests (sogenannte Reihenuntersuchungen) veranlasst. "Alle anderen Schülerinnen und Schüler sind im Ergebnis negativ", teilt der Hochtaunuskreis mit.

Man habe alle erforderlichen Maßnahmen veranlasst und stehe in engem Kontakt mit Schule, den Betroffenen und der Familie. Die Schulleitung hat Schüler und Eltern am Mittwoch in einem Elternbrief über den Corona-Fall informiert. Der Brief liegt dieser Zeitung vor.

Corona-Ausbreitung an Schulen verhindern: Masken bleiben in der Klasse auf

In dem Elternbrief wird der Zeitraum, in dem der Schüler oder die Schülerin noch am Unterricht teilgenommen habe, vom 9. bis zum 11. September festgelegt. "Wer einfach nur mit der infizierten Person zusammen Unterricht hatte – zum Glück ist die Bereitschaft, auch im Unterricht eine Maske zu tragen, groß – gehört zur Gruppe der Kontaktpersonen der Kategorie 2 (geringes Risiko)", so Schulleiter Hans-Konrad Sohn in dem Brief.

Darüber hinaus seien einige Schüler als Kontaktpersonen der Kategorie 1 (leicht höheres Risiko) ermittelt worden und müssten bis zum 24. September in Quarantäne zu Hause bleiben. Die Schule versorge sie in dieser Zeit mit Unterrichtsmaterial. Für die Familienmitglieder gebe es keinerlei formale Einschränkungen, schulpflichtige Geschwister könnten analog Kategorie 2 handeln.

Sowohl die Schule als auch das Gesundheitsamt appellieren anlässlich des Corona-Falls an der CWS an Schüler, Eltern und alle anderen Bürger, durch ein pflichtbewusstes Verhalten einen Beitrag zu leisten, Corona einzudämmen. Wenn die Entwicklung so weitergeht, müssen wir uns leider immer mal wieder darauf einstellen, dass es Fälle an Schulen geben kann'", heißt es aus der Pressestelle. (Von Nina Fachinger)

Mit dem Schulstart hat die Stadt ein Konzept zur Eindämmung des Coronavirus vorgelegt.

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