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Erinnerung an 2014: "The Swipes" aus Frankfurt spielten für Kinder in Indien, Organisatorin Mirim Hiekisch-Lisé hatte die Spendenbox bereit. Ende September geht die Benefizveranstaltung in die nächste Runde.

Benefiz-Festival

Diesmal wird auf Hof Köppelwiese für Nepal gerockt

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Gute Musik hören und dabei etwas für einen guten Zweck tun – das ist das Konzept des Benefiz-Konzerts „Kellerrock“. Seit fünf Jahren gibt es die Veranstaltung bereits, am 26. September folgt die sechste Auflage.

„Tu Gutes und rede darüber“, lautet ein geflügeltes Wort. Auf dem Hof Köppelwiese bei Obernhain wird dieser Spruch am Samstag, 26. September, leicht abgewandelt. „Spiele gute Musik und tu Gutes damit“, heißt es dann, wenn der Kellerrock ansteht. Bei dem 2010 von der Band „Ruby Riot“ unter Federführung von Tim Hiekisch und Miriam Hiekisch-Lisé ins Leben gerufenen Benefiz-Festival geht es längst nicht nur darum, einen entspannten Rock-Abend zu verbringen. Denn der Erlös der Veranstaltung kommt einem guten Zweck zugute: „Back to life“. In einem Monat soll es wieder so weit sein. Von 15 Uhr an präsentieren auf dem Kellerhof in Obernhain sich fünf Bands aus dem Rhein-Main-Gebiet. Die Gruppe „Olga“ aus Hofheim spielt osteuropäisch-russisch geprägten Folk-Punk in Deutsch, „Law Männer“ aus Frankfurt sind eine Heavy-Metal Cover-Band. „The Swipes“, ebenfalls aus Frankfurt, präsentieren ein Potpourri aus Garage-Punk, Surf, Rock’n’Roll und Psychedelic, während sich die „Gastgeber“ „Ruby Riot“ mit „Punk Rock ’n’ Roll mit Frauenquote“ ankündigen. Ebenfalls dabei: „The Secluded“ (Frankfurt) mit abwechslungsreichem New-Progressive-Rock.

„Ziel ist es, Bands und Helfer zu finden, die für ein solches Event unentgeltlich den Hof Köppelwiese in Obernhain rocken“, erklärt Miriam Hiekisch-Lisé. Ein großer Dank geht dabei an die Familie Keller, die dem Team ihren Hof zur Verfügung stellt und sich um das leibliche Wohl der Gäste und Bands kümmert.

Finanziert wird dieses Fest mit Hilfe von Sponsoren und Spendengeldern. „Daher hoffen wir auf zahlreiches Erscheinen, denn alles, was über die Kosten für das Festival hinaus geht, kommt ,Back To Life‘ zugute“, so Hiekisch-Lisé.

Und das ist einiges. Insgesamt hätten in den vergangenen Jahren durch die Unterstützung von 19 Bands über 2500 erspielt werden können.

In diesem Jahr gibt es jedoch eine Neuerung. Wurden bislang von den Spendengeldern Projekte in Indien unterstützt, ist das Geld in diesem Jahr für Nepal bestimmt. „Stefan Becker von ,The Swipes‘ fragte uns im Vorfeld, ob wir uns nicht an dem Projekt ,Dein Name im Himalaya‘ beteiligen möchten“, sagt Hiekisch-Lisé. „Es geht dabei um ein Geburtshaus in Mugu, welches zu den abgelegensten und am wenigsten entwickelten Distrikten Nepals zählt – und natürlich unterstützen wir dieses Projekt!“ Das Land im Himalaya wurde im Frühjahr von mehreren großen Erdbeben erschüttert, die Infrastruktur wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Die Organisatoren des Kellerrocks versprechen: Alles Geld wandert auf das Spendenkonto von „Back To Life“. „Sollte das ehrgeizige Ziel von insgesamt 40 000 Euro für das Geburtshaus nicht erreicht werden, kommen die Spenden einem anderen Projekt von BTL zugute.“ Weitere Infos über das konkrete Projekt gibt es unter: . Das Hilfswerk „Back to Life“, das 1996 von der Bad Homburgerin Stelle Deetjen initiiert wurde, präsentiert sich im Netz unter .

Und wer das Orga-Team bei seiner Arbeit unterstützen will, wird unter zum Facebook-Auftritt weitergeleitet.

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