Für drei Wochen sind sie Schmittener

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Der ökumenische Arbeitskreis Schmitten hat für drei Wochen wieder zehn Kinder aus dem Umkreis von Tschernobyl eingeladen. Zeit und Zuwendung in den acht Gastfamilien und gemeinsame Ausflüge sollen unbeschwerte Erholung schenken.

Etwas unsicher wirkten die sieben Mädchen und drei Jungen aus Weißrussland, als sie in Brombach am evangelisch-methodistischen Gemeindezentrum ankamen. Aber nach der herzlichen Begrüßung von Manuela Bernhard und ihren Mitstreiterinnen Sabine Döbel-Hillmann, Christiane Kerscher, Claudia Loepp, Katrin Schmidt vom Organisationsteam des ökumenischen Arbeitskreises war das erste Eis gebrochen.

Bei frischem Obst und selbst gebackenem Kuchen lugten die jungen Gäste scheu, aber auch neugierig zu den acht Gastfamilien. Wie die Eltern, Geschwister oder Großeltern auf Zeit auf ihre Schützlinge zugingen, war ganz unterschiedlich.

Zu spüren war immer das Signal: In den nächsten Wochen gehörst du zu uns, du sollst dich wohlfühlen. Die Tschernobylkinder werden ihre Zeit nicht nur in den Gastfamilien verbringen, sondern bei Ausflügen, beim gemeinsamen Grillen, Basteln und Malen den Taunus und ganz viel Lebensfreude kennenlernen.

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