+
Der neue Vorstand des Heimatvereins: Manfred Kindt, Katrin Dapprich, Antje Blumer, Claudia Hodel, Judith Back, Juliane Ott, Uwe Graichen und Wolfgang Ettig.

Heimatverein

Eine ganz schön rührige Truppe

  • schließen

Der Heimatverein hat immer etwas Neues in petto. In diesem Jahr sind es zwei neue Vorstandsmitglieder. Aber auch einige Aktivitäten.

Wahlen sind manchen Vereinen ein Graus. Nicht so beim Heimatverein. Wahlen? Kein Problem. Reinhard Ott als Wahlleiter hatte leichtes Spiel. Und kurz war sein Einsatz auch, denn die Spitze stellte sich bis auf zwei Mitglieder wieder zur Verfügung und quasi im Minutenrhythmus – die Formalitäten sollten dabei schon eingehalten werden – wurde der alte Vorstand wieder eingesetzt.

Claudia Hodel bleibt demnach Vorsitzende. Judith Back zweite Vorsitzende, Manfred Kindt Kassenwart, und zu den Beisitzern zählen wieder Antje Blumer, Juliane Ott und Wolfgang Ettig.

Kommen wir zu den beiden, die nicht mehr mitmachen: Schriftführerin Walburga Kliem und Beisitzer Klaus-Dieter Stroh. Sie haben im Verein großartige Dienste geleistet, sagte Hodel und bedankte sich mit jeweils einem Geschenkkorb. Neue Schriftführerin wurde Katrin Dapprich und als Beisitzer kam Uwe Graichen ins Team. Damit ist der Vorstand des großen Vereins wieder komplett und wird in diesem Jahr genauso aktiv sein wie bisher. Zumindest, wenn man sich den Veranstaltungkalender anschaut.

Apropos groß: 116 Mitglieder – 39 waren anwesend – hatte Manfred Kindt noch im Kopf. „Unter Vorbehalt“, sagte der Kassenwart und erklärte, dass sein Laptop am Abend vor der Jahreshauptversammlung das Zeitliche gesegnet hatte.

Zu den Formalitäten zählte der Bericht der Vorsitzenden, die noch einmal auf das letzte Jahr zurück blickte. Zehn Veranstaltungen plus die Treffen an den vier Adventssonntagen, fasste sie zusammen. Vom Filmabend über einen afrikanischen Kochkurs mit Trommeleinlagen und Hochzeit über den Busausflug am heißesten Tag des Jahres bis hin zu den beiden weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannten Märkte – den Frühlings- und den Adventsmarkt. Letztere stehen unter der Federführung von Judith Back und werden auch in diesem Jahr wieder stattfinden. Der Frühlingsmarkt beginnt am Sonntag, 13. März, um 11 Uhr.

Die Alte Schule, zu deren Erhalt sich der Heimatverein einst gegründet hat, ist schon lange ein Blickfang in der Ortsmitte. Und bleibt es durch die unermüdliche Arbeit der Mitglieder. In besagtem Fachwerkhaus befindet sich die Treisberger Stubb, die mittlerweile ebenfalls über die Dorfgrenzen hinaus bekannt ist. Unter anderem deshalb, weil Wolfgang Ettig sich nicht nur des Archivs angenommen hat, das hier aufbewahrt und in das kontinuierlich Einblick gewährt wird. Er hat auch gemeinsam mit Maria Egea eine Ausstellung auf die Beine gestellt, die sich sehen lassen konnte. Die nächste ist bereits in der Mache und zum Frühlingsmarkt wird sie eröffnet. Diesmal geht es um Osterbräuche im Usinger Land und die Vorbereitungen sind bereits sehr weit fortgeschritten, wie Ettig berichtete.

Ebenfalls weit fortgeschritten ist das Treisberger Blatt, das Volker Henrizi verantwortet. Das Heft mit interessanten und menschelnden Artikeln aus und über Treisberg sowie der Nachbarschaft erscheint viermal im Jahr. Das 111. Heft ist kürzlich rausgekommen. Henrizi allerdings kündigte an, dass er das Blatt nur noch bis Ende des Jahres machen will.

Elf Termine stehen auf dem Vereinskalender sowie vier Treffen an den Adventssonntagen. Der nächste Termin ist nach dem Frühlingsmarkt am 18. März: Ein Filmabend mit Treisberger Matrosen. Am 1. April soll ab 15 Uhr das erste Mal ein Kaffeeklatsch, vor allem für die älteren Einwohner, in der Alten Schule stattfinden. Am 15. April steht die Waldsäuberung an und am 2. Juli gibt’s ein Sommerfeuer. Weitere Infos: .

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare