BIP erfreut über Beschluss

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Die Bürgerinitiative gegen Windkraft auf dem Pferdskopf (BIP) begrüßt den HFA-Beschluss. Das Gremium hatte sich wie berichtet dafür ausgesprochen, das vertragliche Kündigungsrecht beizubehalten

Die Bürgerinitiative gegen Windkraft auf dem Pferdskopf (BIP) begrüßt den HFA-Beschluss. Das Gremium hatte sich wie berichtet dafür ausgesprochen, das vertragliche Kündigungsrecht beizubehalten und die von ABO Wind im Zusammenhang mit der Pachterhöhung gewünschten Vertragsänderungen abzulehnen.

ABO Wind wollte nicht nur die Erhöhung der Jahrespacht für das Windrad um 26 000 Euro oder optional eine Einmalzahlung von 260 000 Euro im Vertrag ergänzen. Beide Parteien sollten auf das Kündigungsrecht verzichten. Die von ABO Wind im Vorjahr geleistete Zahlung in Höhe von 17 000 Euro sollte mit dem ersten dem Eigentümer zustehenden Entgelt verrechnet werden. Aus Sicht der BIP können nur regelmäßige Pachtzahlungen vor Baubeginn die Kündigung durch die Gemeinde abwenden. Nach dem geänderten Vertrag solle die Gemeinde Schmitten vorab überhaupt keine Pacht bekommen und dürfe nicht kündigen..

„Inzwischen unterstützt offenbar nur noch die Fraktion der Grünen ohne Einschränkung den Bau einer einzigen Windkraftanlage auf dem Pferdskopf“, so die BIP. Die Landesgrünen gingen aber von mindestens drei Windenergieanlagen in einem Windkraft-Vorranggebiet aus. Die BIP will sich weiter für die Bewahrung der intakten Kultur- und Naturlandschaft des höchstgelegenen Luftkurortes im Hochtaunus einsetzen.

(evk)

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