Dr. Wolfgang Gerhardt, Hermann Groß, Klaus-Peter Schmidt, Dr. Thomas Scholz und Dr. Bernhard Grosse (von links) sowie Hospiz-Leiterin Ingrid Ollendiek gedachten dem Stiftungsgründer Wermelskirchen.
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Dr. Wolfgang Gerhardt, Hermann Groß, Klaus-Peter Schmidt, Dr. Thomas Scholz und Dr. Bernhard Grosse (von links) sowie Hospiz-Leiterin Ingrid Ollendiek gedachten dem Stiftungsgründer Wermelskirchen.

Erinnerung an einen edlen Spender

  • vonFrank Saltenberger
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Christoph Wermelskirchen aus Königstein hat zu Lebzeiten viel Gutes getan und eine wohltätige Stiftung hinterlassen.

Niederreifenberg und Königstein sind durch die Hospizarbeit eng verbunden. Sitz des Vereins Hospizgemeinschaft Arche-Noah Hochtaunus ist Königstein, und der Verein ist Träger des stationären Hospizes in Niederreifenberg, wo es seit 2003 stark verwurzelt ist und Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet. Dies kann von einem Verein aber nur geleistet werden, wenn auch dieser Unterstützung erfährt.

Einer, der sich dem Hospizgedanken verpflichtet fühlte, war der Königsteiner Christoph Wermelskirchen, ein erfolgreicher Geschäftsmann und praktizierender Christ. Er verstarb kinderlos im Alter von 53 Jahren. Bereits im Jahre 2000 hatte er die Stiftung Wermelskirchen Königstein gegründet, um christliche Verkündigung, Jugendarbeit, Bildung und soziales Engagement zu fördern. Das stationäre Hospiz lag ihm dabei sehr am Herzen, hier wirkte er als Heimfürsprecher.

Die Zuflüsse aus dem Stiftungsvermögen sind ein wichtiger Grundpfeiler der Hospizarbeit. Besonders in die Einrichtung des Hauses sind Mittel geflossen – beispielsweise für den Anbau des Wintergartens, den Bau eines Gartenpavillons und in die Ausstattung der Zimmer und Büros.

Anlässlich des zehnten Todestages von Christoph Wermelskirchen kamen Freunde der Stiftung sowie der Stiftungsvorstand und der Beirat jetzt im Hospiz zusammen, um mit einem „Fest der Begegnung“ an den Stifter zu erinnern und gleichzeitig den „Blick auf die Gegenwart und Zukunft der Stiftung zu richten“, wie es in der Einladung hieß. Und dieser waren auch zahlreiche Gäste gefolgt. Der Erinnerungstag begann mit einer Andacht, gehalten von Diakon Herbert Gerlowski, gleichzeitig Vorsitzender des Hospizvereins, im Raum der Stille, wie die Hauskapelle auch genannt wird.

Danach stellte der Stiftungsvorstand, vor allem Hermann Groß als Vorsitzender, die Stiftung, ihre Aufgaben, Ziele und weitere Förderprojekte aus der Region um Königstein vor. Mit etwa 20 000 Euro jährlich unterstützt die Stiftung Projekte und Einrichtungen im Taunus – wie den Bad Homburger Hospizdienst, den Caritasverband, die Clownauftritte im Haus St. Raphael sowie verschiedene Kindergärten und Schulen.

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