Frischer Wind in Laubach

  • vonCorina Appel
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Die Ortsbeiratswahl ging schnell über die Bühne, war aber dennoch spannend. Denn für die Ämter des Ortsvorstehers, dessen Vertreters und des Schriftführers gab es jeweils zwei Kandidaten.

Bürgermeister Roland Seel hatte die ehrenvolle Aufgabe, die Ortsbeiratswahl zu leiten. Und das ging relativ schnell über die Bühne. Auch wenn es für den Posten des Ortsvorstehers, dessen Stellvertreters als auch des Schriftführers jeweils zwei Vorschläge gab.

Fünf Mitglieder bilden den neuen Ortsbeirat. Ulrich Ott (FWG) und Christoph Stephan (CDU) sind neu dabei. Für das Amt des Ortsvorstehers standen die bisherige Amtsinhaberin Silke Grzska (UB) als auch Ulrich Ott zur Verfügung. Letzterer wurde von Reiner Butz (SPD) vorgeschlagen. Nachdem die Ortsvorsteherin mit drei zu zwei Stimmen die Wahl gewann, wurde Ott von Butz als stellvertretender Ortsvorsitzender vorgeschlagen. Doch hier unterlag er dem für die Christdemokraten angetretenen Christoph Stephan, ebenfalls mit drei zu zwei Stimmen. Im dritten Anlauf - wieder war es Butz, der Ulrich Ott vorschlug - gewann der FWG-Politiker mit drei zu zwei Stimmen. Er ist der neue Schriftführer. Dieses Amt begleitete vorher Andreas Kern (UB), der einstimmig als Stellvertreter gewählt wurde. Butz, der ebenfalls als stellvertretender Schriftführer vorgeschlagen wurde, lehnte mit den Worten ab: „Alles oder nichts“.

Unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes handelte der neue Ortsbeirat noch einige Themen ab. Vor allem verschiedene Instandhaltungsmaßnahmen, die nötig, beziehungsweise dringend notwendig, sind. Eine davon ist die Straße „Am Mühlberg“. Hier waren in Höhe der Häuser 1 bis 4 tiefe Löcher in der Oberfläche. Diese wurden mittlerweile dicht gemacht, berichtete Silke Grzska. Die Risse in der Fahrbahndecke ab Hausnummer 21 müssen begutachtet werden. „Da soll eine neue Decke drauf“, erklärte die Ortsvorsteherin.

Die Entschärfung des Laubacher Kreuzes mittels Kreisel ist vom Land Hessen auf die Liste der Straßenbaumaßen genommen worden, berichtete der Bürgermeister. Aber die Zahl der Unfälle sei nicht sehr hoch. Deshalb wird derzeit die Gewichtung geprüft.

Im letzten Jahr sind Ortsbeiratsmittel in Höhe von rund 223 Euro verfallen. Davon sollte eine zusätzliche Bank für den Friedhof angeschafft worden. Die Bank sei allerdings nicht aufgestellt worden, stellte die Ortsvorsteherin fest. Worauf Seel antwortete, dass der Ortsbeirat die Bank hätte besorgen und der Gemeinde die Rechnung geben müssen. Da dies nicht geschehen sei, sind die Mittel zum 31. Dezember verfallen.

Weiter bat der Bürgermeister um Verständnis, dass durch den plötzlichen Tod von Bauamt-Mitarbeiter Kai Hildebrand derzeit noch einiges liegen bleibe. Hinzu kam, dass auch der Gemeindevorstand sich erst neu konstituiert habe.

Der Ortsvorsteherin ist es ein besonderes Anliegen, dass das Buswartehäuschen bald richtiges Licht bekommt. Die LED-Lämpchen seien unr eine Übergangslösung gewesen und würden auch immer wieder geklaut. Außerdem wurde während der Sitzung auch das Auto angesprochen, das an der Stockheimer Seite seit Jahren vor sich hin gammelt. Mitglieder des Ortsbeirates wollen mit dem Besitzer sprechen.

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