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Das gemeinsame Sonntagsfrühstück unter freiem Himmel ließen sich die Wernborner mit größtem Vergnügen schmecken.

Trffen der Wernborner Bürger

Aus dem Frühstück wird ein Abendessen

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Essen und Trinken hält bekanntlich Leib und Seele zusammen. Erst recht, wenn man’s in trauter Runde tut, wie jüngst die Dorfbewohner von Wernborn.

Wer mag es nicht, sich an einen hübsch dekorierten gedeckten Tisch zu setzen und loszufuttern? Wenn der auch noch draußen von der Sonne beschienen wird und wenn man in guter Gesellschaft ist, dann dürfte einen eigentlich gar nichts mehr davon abhalten, mit gutem Appetit zuzulangen.

So ging es Wernborner Bürgern, die sich nun morgens ihr Frühstück in genau einem solchen Ambiente einverleibten – in der Kirchgasse und mit lieben Nachbarn.

Das war nun schon der zweite Anlauf, möglichst viele Wernborner zum Frühstück regelrecht an einen Tisch zu bekommen. Gut, nur ein einziger Tisch reichte zwar nicht aus, dazu beteiligten sich einfach auch zu viele Bürger an der geselligen Aktion. Aber darum ging es den kreativen Köpfen gar nicht, die diese Idee umgesetzt hatten. Vielmehr wollte der Verein „825 Jahre Wernborn“ mit Wolfgang März und Manuel Urbano an der Spitze nichts weiter als ein einfaches, aber eben geselliges Ereignis für die Dorfbewohner installieren.

Offenbar gefiel die Idee, denn die von den Organisatoren aufgebauten Bänke waren schnell von den Anwohnern besetzt.

„Wir haben die Straße gesperrt und die Grundnahrungsmittel organisiert“, verriet Manuel Urbano. Getränke und Brötchen stammten also vom Verein und wurden an die Teilnehmer verkauft. Butter, Käse, Wurst und Konfitüren und was sonst noch so alles zu einem ausgiebigen Frühstück gehört, brachten die Leute selbst mit – jeder das, was er selber gerne aß.

Selbstverständlich blieb es nicht aus, dass untereinander getauscht wurde, und genau so sollte es ja auch sein – eine mit vielen Leckereien abwechslungsreich gedeckte Frühstückstafel.

Wie lange sich dieses Sonntagsfrühstück in Wernborn hinziehen sollte? „Das ist noch nicht abzusehen“, sagte Urbano kurz nach Beginn um 9.30 Uhr. „Letztes Jahr machten die letzten um halb zwölf Schluss.“ Grinsend schob er nach: „Um halb zwölf am Abend!“

Da hatte aber auch jemand den Grill angeworfen, um das Frühstück zu einem angesagten Mittagessen und später zum nunmehr erforderlichen Abendbrot umzugestalten.

Und auch am Sonntag stand der Grill nebst geeignetem Grillgut in einem geräumigen Hof abrufbereit zur Verfügung.

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