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Bevor der Helikopter in die Luft gehen kann, müssen viele Sicherheitsvorkehrungen getroffen sein.

Heikopterflug über den Taunus

So funktioniert ein spektakulärer Heiratsantrag über dem Feldberg

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Im Helikopter über den Feldberg zu fliegen ist aufregend genug. Dabei einen Heiratsantrag zu bekommen, ist das Höchste. Ganz so einfach funktioniert das aber nicht.

Spektakulärer kann ein Heiratsantrag kaum sein: Bei einem Helikopter-Rundflug über dem Großen Feldberg hat Marc Jesiek aus Königstein seiner Freundin Selina Beusse die alles entscheidende Frage gestellt: „Willst Du mich heiraten“.

Beim Überfliegen war das 20 Meter lange Banner mit diesen Worten auf der Drachenfliegerwiese am Brunhildisfelsen direkt am Großen Feldberg nicht zu übersehen. Bis dahin war die künftige Braut in dem Glauben, ihr Freund habe den Heliflug bei einem Preisausschreiben gewonnen und zum gemeinsamen Jahrestag eingelöst.

Erst im Sinkflug registrierte sie viele Menschen mit roten Luftballons. Dass das Verwandte und Bekannte waren, merkte sie erst, nachdem sie völlig überwältigt von diesem originellen und eindrucksvollen Antrag mit „Ja“ geantwortet hatte. Der Sektempfang auf dem Gipfel war eine kleine Vorfeier. Geheiratet wird nächsten Sommer und vielleicht auch wieder mit einem Helikopter im Programm. Arrangiert hat das Abenteuer „Heiratsantrag“ die Firma Thomsen Heli-Service. Denn wer mit einem solch ausgefallenen Antrag bei seiner Angebeteten landen will, darf nicht so einfach auf dem Feldberg landen. Das habe nicht nur mit der Flugsicherung zu, erläutert Berufspilotin Sonja Thomsen. Ohne Genehmigung der Gemeinde Schmitten gehe da gar nichts. „Um mögliche Lärmbelästigungen zur vermeiden, fliegen wir nicht über besiedeltes Gebiet.“

Auch das Biotop Reifenberger Wiesen dürfe nicht überflogen werden. Mit der Falknerei spreche sie sich auch ab. Gegenüber dem Regierungspräsidium müsse sie entlang der Strecke Notlandegelände auf Wegen, Parkplätzen, Wiesen oder Waldlichtungen angeben.

Mit der Gemeinde Schmitten hat Thomsen für 2017 fünf Termine für Helikopter-Spezialflüge mit Landungen auf dem Großen Feldberg vereinbart. Fluginteressierte können einen Einflug auf das Plateau für einen Heiratsantragsflug, einen Hochzeitsflug oder zu sonstigen Festlichkeiten buchen. Seit 2015 gibt es das Feldberg Heli-Event, mit Helikopter-Rundflügen direkt vom Feldbergplateau. Das war bisher zweitägig und ist in diesem Jahr auf einen Tag begrenzt und zwar auf Samstag, 9. September, von 14 bis 19 Uhr. Wetterausweichtermine sind der 16. und der 23. September.

Bevor die Rundflüge vom Feldberg-Plateau aus starten, muss der Hubschrauber zunächst vom Heli-Pad in Burgholzhausen aus auf den Feldberg fliegen. Für dieses Einfliegen verlost die TZ übrigens im Laufe dieser Woche eine Freikarte. Die Rundflüge am Veranstaltungstag selbst können außerdem schon jetzt bei Thomsen Heli-Service unter Telefon (0 61 98) 58 80 26, oder unter Mobilnummer (01 51)24 11 53 29 oder per Mail an info@thomsen-heli.com gebucht werden. Informationen zum Event gibt es unter .

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