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Gelegenheit, ein wenig fachzusimpeln: In der ?Auto- und Baustoff-Abteilung? gab es genug Gesprächsstoff für die Besucher.

Taunusmesse zeigt die Region

Für die ganze Familie

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60 Aussteller präsentierten bei der Taunusmesse auf 6000 Quadratmetern, wie leistungsstark sie sind. Die Vielfalt war beachtlich.

„Von hier oben hat man einen wunderbaren Ausblick“, sagte Heinz Weidner, Vorsitzender des Gewerbevereins, als er zusammen mit Bürgermeister Klaus Hoffmann (CDU) im Korb der Feuerwehrdrehleiter über den Neu-Anspacher Dächern schwebte. Die Freiwillige Feuerwehr Anspach leistete bei der Taunusmesse nicht nur den Sicherheitsdienst, sie stellte auch das neu angeschaffte Fahrzeug der Öffentlichkeit vor.

Der Blick von Weidner und Hoffmann richtete sich allerdings auch nach unten, wo seit 10 Uhr am Samstag die Besucher aus allen Richtungen dem Ausstellungsgelände zustrebten. Man hatte die Wahl, zuerst die Sporthalle oder das Bürgerhaus aufzusuchen oder mit einem Rundgang über die Freifläche zu beginnen. Rund 60 Aussteller auf 6000 Quadratmetern präsentierten dort ihre Gewerke und Dienstleitungen.

Dem Blick nach unten dürften auch die vielen Autodächer nicht entgangen sein, denn die Autohändler der Kleeblattstadt hatten die neuesten Modelle aufgefahren. Die wurden zwar nicht von oben, dafür aber umso mehr von innen und außen unter die Lupe genommen, und das war nicht nur Männer, sondern auch Frauensache.

Überhaupt waren viele Familien auf der Messe unterwegs, denn die hatte noch mehr als Informationen über das Gewerbeleben zu bieten. Ein Vergnügungspark mit Karussell sorgte für Abwechslung für die Kinder. Außerdem konnten sich die Mädchen und Jungen beim Neu-Anspacher Kindergarten-Träger VzF schminken lassen, und an vielen Messeständen gab es außerdem etwas Süßes, Luftballons oder andere Kleinigkeiten.

Kleine oder große Gerichte, Kuchen und Spezialitäten standen rund um die Uhr für das leibliche Wohl bereit, und wer das Bürgerhaus betrat, der tat dies im Spannungsfeld von süß und herzhaft. Links bot „Nahkauf“ selbst hergestellte Schokoküsse an, rechts verströmte Schinken aus Thalgau sein herzhaftes Aroma. Die mit Neu-Anspach befreundeten Österreicher sind stets eine Bereicherung der Taunusmesse, und sorgten auch diesmal in Dirndl und Lederhose für Unterhaltung mit volkstümlicher Musik.

Die Messe war nicht strikt dem „herkömmlichen Gewerbe“ vorbehalten, sondern bot auch Nischenanbietern Platz. So war auch das Bühnengewerbe vertreten. „Neu-Anspach ist auch eine Theaterstadt“, erklärte Laienschauspieler Harald Soldan vom „1. Anspacher-Kult(ur)theater“, das mit allerlei Hinguckern auf sein neuestes, in Arbeit befindliches Stück „Lila Madonna“ warb, das am 23. September an gleicher Stelle Premiere hat. Bis der Vorhang für die nächste Taunusmesse aufgeht, wird es jetzt wieder vier Jahre dauern. Seite 17

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