Es geht um Freiheit, Vertrauen, Loyalität und Toleranz

Was sind Werte? Und welche Wertvorstellungen sind allgemein erstrebenswert? Nehmen wir die Definition der Enzyklopädie, sind Werte moralisch oder ethisch als gut befundene spezifische Wesensmerkmale

Was sind Werte? Und welche Wertvorstellungen sind allgemein erstrebenswert? Nehmen wir die Definition der Enzyklopädie, sind Werte moralisch oder ethisch als gut befundene spezifische Wesensmerkmale einer Person innerhalb einer Wertegemeinschaft.

Aus den Werten resultieren Denkmuster, Glaubenssätze, Handlungsmuster und Charaktereigenschaften. In Folge entstehen Ergebnisse, welche die gewünschten werthaltigen Eigenschaften besitzen oder vereinen sollen.

Wertebegriffe sind vorwiegend Substantive, die moralisch gut empfundene Eigenschaften verkörpern. Sie symbolisieren jeweils eine spezifische Sittlichkeit und beschreiben die zwischenmenschliche Qualität von Charaktereigenschaften und Nutzen stiftenden Merkmalen.

Bekannte und oft genannte Wörter sind Freiheit, Vertrauen, Loyalität, Ehrlichkeit, Sicherheit und Toleranz. Weniger bekannt sind Präsenz, Glaubwürdigkeit, Neutralität und Weitsicht.

Werte sind der Wandlung unterworfen. Nehmen wir Moral: Eine Beziehung ohne Trauschein wäre vor 100 Jahren noch Grund für den Ausschluss der Gesellschaft gewesen. In den 68ern wurde dann von der älteren Generation der Verfall der Werte kritisiert. Und stand noch in den 50er Jahren als Wert der Traum von Haus, Garten und Auto, also Wohlstand, im Vordergrund, erreichbar durch Fleiß, so wandelten sich diese „Werte“ in den 70ern hin zu dem Streben nach Selbstverwirklichung. Und heute kritisiert man gerne den Egoismus und den Verfall der Werte im sozialen Umgang miteinander.

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