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Gabriele Renz

Im Gespräch: Gabriele Renz

Gabriele Renz hat den Austausch zwischen der St. Albans School in Hertfordshire und der Christian-Wirth-Schule in Usingen einst initiiert. TZ-Mitarbeiterin Dorit Lohrmann hat mit der in England lebenden Deutschlehrerin gesprochen.

Sie waren selbst einmal Schülerin an der Christian-Wirth-Schule. Sind Sie in Usingen aufgewachsen?

GABRIELE RENZ: Nein, ich komme aus Weilmünster. Aber mein Abitur habe ich an der CWS gemacht.

Wann war das?

RENZ: Das war 1989.

Was hat Sie bewogen, nach England zu gehen?

RENZ: Damals habe ich erst begonnen, Theologie zu studieren. Dann haben mein Mann und ich uns umgeschaut, wo er sein Studium am besten fortsetzen könnte. Amerika war uns zu teuer, für Belgien hätten wir noch eine zusätzliche Sprache lernen müssen. Da fiel die Wahl auf England.

Und Sie wollten nicht mehr nach Hause zurück?

RENZ: Erst schon, aber wie das Leben so spielt…. Ich habe zwei Kinder bekommen, und dann noch auf Lehramt studiert.

Wie alt sind Ihre Kinder jetzt und wie lange unterrichten Sie schon an der St. Albans School?

RENZ: Meine Tochter ist 17, mein Sohn 15. An der St. Albans arbeite ich erst seit zehn Jahren. Davor war ich noch an anderen Schulen.

Was motiviert Ihre Schüler an der St. Albans Deutsch zu lernen?

RENZ(schmunzelt): Das fragen wir uns manchmal selbst.

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