Glück gehört dazu

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Beim Vereinsschießen um den Bürgermeister-Pokal war beim Schützenverein Finsternthal-Hunoldstal wieder richtig viel los. Für 47 Vierer-Mannschaften aus rund 60 Schmittener Vereinen reichte ein Mittwochabend nicht aus.

Am Mittwochabend war es im Schützenhaus rappelvoll, und Schlange stehen an den zwölf Luftdruckständen war angesagt. Bis jeder Schütze von Schützenmeister Matthias Eid und weiteren Aktiven eingewiesen war und seine elf Schuss abgegeben hatte, das dauerte. Aber es ging ja auch nicht nur darum, seine Treffsicherheit unter Beweis zu stellen. Geselligkeit steht bei den Schützen hoch im Kurs und sie bewiesen sich wie immer als hervorragende Gastgeber.

Die Feuerwehr aus Oberreifenberg befand sich noch in Lauerstellung und Vereinsvorsitzender Alexander Beuth meinte trocken: „Wir lassen erst mal die andern ihr Pulver verschießen.“ Mit richtigen Feuerwaffen durften sie aber dann doch nicht schießen und Pulverdampf und einen Pokal gab’s auch nicht, dafür aber jede Menge Spaß und einen guten Platz im Mittelfeld.

„Es ist Glückssache, denn die meisten kommen ja nur einmal im Jahr zum Schießen“, stellte Iris Schmitt fest. Sie übertrug zusammen mit Angela Klouda die Ergebnisse der einzelnen Schützen in die Mannschaftsbögen. Laut Austragungsmodus kommt es auf den Multiplikationsschuss, den elften und damit letzten Schuss, an. Der kann die Punkte der ersten zehn Treffer drastisch auf- oder abwerten.

Die stellvertretende Schützenmeisterin Katharina Krause wertete nicht nur die Schießergebnisse aus. „Am Vereinsschießen beteiligten sich 31 Herren- und 16 Damen-Mannschaften mit insgesamt 187 Personen“, berichtete sie. Die Feuerwehren der einzelnen Ortsteile seien am stärksten vertreten gewesen. Die Freiwillige Feuerwehr aus Dorfweil alleine hatte zehn Mannschaften gemeldet und stellte die meisten Mannschaften aus einem Verein. Zum ersten Mal dabei waren der Kleintierzuchtverein Niederreifenberg, die Sänger von Chorona Reifenberg und der Angelsportverein Reifenberg. Von den Fraktionen versuchten CDU, FDP und die FWG ins Schwarze zu treffen.

Sieger bei den Herren wurde das Team der Freiwilligen Feuerwehr Dorfweil 2 mit 3079 Ringen: Die Schützen waren Fabian Müller mit 747 Ringen, Sebastian Weber mit 640 Ringen, Christoph Marx mit 900 Ringen und Mathias Kahlert mit 792 Ringen. Der zweite Platz ging an den Kegelclub Luftbumbe Hunoldstal mit 2861 Ringen und den Schützen Holger Lauth, Michael Henz, Carsten Eid und Heinz-Jörgen Will. Mit 2849 Ringen nur knapp dahinter lag die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Hunoldstal 1 mit den Schützen Jörg Deusinger, Jan Neuenfeld, Marcel Schmitt und Dieter Turbanisch.

Die beste Damenmannschaft kam von der Freiwilligen Feuerwehr Hunoldstal 2 und erzielte 2680 Ringe. Die Schützinnen waren Selina Zimmermann mit 930 Ringen, Nadine Wagner mit 666 Ringen, Mona Bodrisky mit 468 Ringen und Patrycja Rakoczy mit 616 Ringen. Zweite wurden die Kleintierzüchterinnen Anja Wirth-Böhm, Angela Mattke, Tanja Hartenstein und Lissy Eichhorn aus Niederreifenberg mit 2658 Ringen dicht gefolgt vom Team der Freiwillige Feuerwehr Hunoldstal 1 mit 2651 Ringen und den Schützinnen Manuela Merz, Tatjana Schmitt, Sina Eid und Martina Zimmermann.

Die Siegerehrung mit Pokalübergabe für die besten drei Mannschaften ist am heutigen Samstag im Rahmen des restlos ausverkauften Bayerischen Abends im Schützenhaus in Hunoldstal. Dann erhalten Andreas Stroh von der Feuerwehr Treisberg mit 910 Ringen als bester Schütze, Selina Zimmermann von der Feuerwehr Hunoldstal mit 930 Ringen als treffsicherste Frau außerdem eine Flasche Sekt. Die von Walter Brendel handgemalte Ehrenscheibe geht an die Mannschaft 2 der CDU, weil hier der Unterschied zwischen dem besten und schlechtesten Schützen nur 76 Ringe betrug: Hans Kilb mit 620 Ringen, Karsten Ratzke mit 574 Ringen sowie Bernhard Sillich mit 588 Ringen und Werner Templin mit 544 Ringen.

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