Symbolbild zur Wahl
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Symbolbild zur Wahl

Termin für Wahlen steht fest

Grävenwiesbach wählt den Rathauschef am 24. September

  • vonMonika Schwarz-Cromm
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Jetzt steht es fest, im September wählen die Grävenwiesbacher ihren Bürgermeister. Wer sich der Wahl stellt, das bleibt aber noch ein Geheimnis.

Jetzt steht es fest: Für den 24. September werden die Grävenwiesbacher nicht nur anlässlich der Bundestagswahl an die Wahlurnen gebeten. Einstimmig haben am Dienstagabend die Gemeindevertreter beschlossen, dass sie an diesem Tag auch ihren neuen Bürgermeister bestimmen wollen. Die Politiker spekulieren auf eine etwas höhere Wahlbeteiligung an diesem Tag.

Und noch ein Datum sollten sich die Bürger in den Kalender schreiben: Sollte eine Stichwahl nötig werden, dann findet diese am 15. Oktober statt. Derzeit gibt es jedoch noch keine Bürgermeister-Kandidaten. Zumindest nicht offiziell, auch wenn Bürgermeister Roland Seel (CDU) sein Interesse während der Mitgliederversammlung der Grävenwiesbacher Christdemokraten vor einem Monat bereits bekundet hat. Vermutlich wird aber auch die stärkste Fraktion des Grävenwiesbacher Parlaments, die Freien Wähler, einen Kandidaten ins Rennen um den Rathaussessel schicken, deutete der FWG-Vorsitzender Heinz Radu bereits an.

Eine Wahl gab es bereits: Da am 10. April die offizielle Amtszeit von Armin Friedrich endet, der sich als Ortsgerichtsschöffe und als stellvertretender Ortsgerichtsvorsteher engagierte, mussten diese Ämter neu vergeben werden. Friedrich hatte sich bereit erklärt, eine weitere Amtszeit von fünf Jahren einzugehen, aber nur als Ortsgerichtschöffe und nicht mehr als stellvertretender Ortsgerichtsvorsteher. Für dieses Amt stellte sich Lothar Stöckmann zur Verfügung, der seit 2015 bereits als Schöffe eingesetzt ist. Einstimmig segneten die Gemeindevertreter die Vergabe der Ämter so ab. Die offizielle Ernennung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt durch den Direktor des Amtsgerichtes.

Ein neues Gesicht gibt es auch im Gemeindevorstand: Harald Lezius (SPD) übernimmt ab 1. April den Platz im Gemeindevorstand von Carmen Wilson (SPD). Parlamentschef Winfried Book (CDU) gab diese Info am Dienstag im Parlament bekannt.

Wilson legte ihr Mandat aus persönlichen Gründen nieder. Ihr Nachfolger wird in der Vorstandssitzung, die nach dem 1. April stattfindet, den Eid ablegen und dann im Vorstand mitarbeiten.

Auch bei der Feuerwehr hatte sich in den führenden Funktionen einiges verändert. Der stellvertretende Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Grävenwiesbach, Michael Ullrich, wurde jetzt aus seinem Ehrenbeamtenverhältnis entlassen. Ebenso wurden der Hundstädter Wehrführer Timo Heider und Heinzenbergs bisherige stellvertretende Wehrführerin Franziska Velten mit Dank von Bürgermeister Roland Seel (CDU) entlassen. Velten und Heider konnten an der Sitzung nicht teilnehmen.

Nur vorübergehend entlassen wurden der frühere Grävenwiesbacher Wehrführer Achim Pauls, der frühere stellvertretende Hundstädter Wehrführer Hans Hess sowie der bisherige Heinzenberger Wehrführer Sebastian Moses. Vorübergehend deshalb, weil sie neue Ämter im Feuerwehrvorstand ihrer Ortsteilwehren einnehmen. Pauls ist stellvertretender Wehrführer geworden, Hess Wehrführer und Moses ebenfalls stellvertretender Wehrführer. Sebastian Moses, der derzeitige stellvertretende Wehrführer in Heinzenberg, braucht noch weitere Qualifikationen.

Erstmals legte Hendrik Solz den Eid ab und nahm die Ernennungsurkunde entgegen. Er ist neuer Wehrführer in Grävenwiesbach. Und Bastian Hartmann ist neuer stellvertretender Wehrführer in Hundstadt.

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