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Der neue Vorstand: Peter Hoffmann, Christel Jäger, Mattias Kreft, Britta Maurer, Rolf Bickl und Frank Warlich.

Förderverein Laurentius

Sie haben ganz schön viele Ideen

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Manfred Maurer ist nicht mehr Vorsitzender des Fördervereins der Laurentiuskirche. An dem Kurs, den er vorgegeben hat, soll weiter festgehalten werden. Es gibt aber auch viele neue Ideen.

Der Förderverein der Laurentiuskirche hat den Vorstand neu gewählt und mit Peter Bickel einen neuen Vorsitzenden. Zum Team gehören weiterhin Christel Jäger als Kassenwartin, Britta Maurer als Schriftführerin und Matthias Kreft als Beisitzer. Neue Beisitzer sind außerdem Peter Hoffmann und Frank Warlich.

Manfred Maurer hatte sich auf eigenen Wunsch aus der Vereinsführung zurückgezogen. Er war Gründungsvorsitzender und hat mit kurzer Unterbrechung den Förderverein geführt und geprägt. Als Dankeschön bekam er unter anderem ein Erinnerungsfoto geschenkt und wurde von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Der neue Vorstand wird den von Maurer gefahrenen Kurs beibehalten. So sollen die etablierten Veranstaltungen unbedingt beibehalten werden. Das war Konsens, als über die Veranstaltungsangebote diskutiert wurde. Mit den bisherigen, vor allem klassisch orientierten Konzerten haben die Veranstalter ein Stammpublikum erreicht, das auch weiterhin auf seine Musik zählen darf.

Aber es wurde darüber hinaus auch überlegt, wie man neues Publikum gewinnen könne: „Etwas Lustiges hätte ich gerne mal“, schlug Pfarrer Christoph Wildfang vor. Und dachte dabei in Richtung Kirchenkabarett und Kleinkunst. Auch Schülerkonzerte oder musikalische Darbietungen und Veranstaltungen von einheimischen Künstlern wurden angeregt, auch wenn dabei nur kleine Beträge zusammenkämen.

Geld ist nicht alles, betonte der Pfarrer und sieht in den Angeboten eine Chance, Menschen emotional an ihre Kirche und Kirchengemeinde zu binden. Dazu führte er auch das „niederschwellige“ Gemeindefest an, das die Gemeinde einmal im Jahr veranstaltet. Kirchenkino gehört auch bereits zum Angebot und soll weitergeführt werden.

Die Kirche müsse mehr genutzt werden, meinte der Pfarrer, denn für die wenigen Veranstaltungen im Jahr sei die Unterhaltung zu teuer. Und sie könnte noch teurer sein. Wie Frank Warlich, der auch im Bauausschuss der Gemeinde ist, sagte, gibt es in Arnoldshain keine aufwendige Ausstattung – beispielsweise Wandmalereien, die zu unterhalten wären. Mit der Sanierung der Apsis, die nach baldiger Trocknung der Mauer fertiggestellt werden könne, sei die Sanierung der Kirche vorerst abgeschlossen.

Auch im vergangenen Jahr, dem Jubiläumsjahr der Kirche, hatte der Förderverein die Gemeinde tatkräftig und finanziell unterstützt, unter anderem bei der Unterhaltung der Orgel.

Dem Pfarrer war es auch wichtig, die Zukunft der Kirche zu sichern. Etwa wenn weitere Reformen der Landeskirche mit Ausdünnung des seelsorgerischen Personals einhergingen. Dann müsse die Arnoldshainer Kirche ihre Position behaupten, denn sie sei immerhin eine der ältesten Kirchen im Usinger Land. Auch dazu sei die emotionale Bindung der Menschen an ihre Kirche wichtig.

Nicht zuletzt in diesem Sinne gehörten zu den vielen Anregungen Wildfangs auch ein Flyer zur Kirche, der stets vorgehalten werden müsse und Gimmicks mit Bezug zur Kirche.

Peter Bickel schaffte es, in seiner ersten als neuer Vorsitzender geleiteten Versammlung eine angeregte Diskussion in Gang zu setzten, die viele Ideen zu Tage förderte. Auch was die Mitgliederzahl betrifft, ist der Förderverein weiter im Aufwind: 81 Mitglieder hatte er zum Jahresende. Und: „Ich habe in diesem Jahr schon wieder sechs neue Anmeldungen“, so Christel Jäger.

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