Hier geht’s tierisch wild zu

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Die Ferienwoche der Gemeinde Schmitten fanden die Kinder richtig gut. Aber auch Jugendbetreuerin Manuela Heger und ihr Team hatten sichtlich Spaß daran.

Nicht nur wilde Tiere, auch fantastische Wesen aus der Kinderbuchliteratur oder solche, die der Vorstellungskraft der Kinder entsprungen waren, spielten bei den Ferienspielen der Gemeinde eine Rolle. Viel Kreativität war gefragt und brachte erstaunliche Ergebnisse zutage. „Tierisch wild“ hieß das Motto der Woche, für die sich Schmittens Jugendbetreuerin Manuela Heger und ihr Team wieder ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht hatten. Im Dorfgemeinschaftshaus in Hunoldstal ging es eine Woche sehr lebendig zu.

Obwohl eigentlich 30 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis elf Jahren daran teilnehmen wollten, waren es dann letztlich nur 28, weil zwei krank geworden waren. Auch ein Betreuer fehlte wegen Krankheit. Weil keine Ausflüge anstanden, funktionierte das trotzdem problemlos, zumal Ferienspielkinder, die zum wiederholten Mal teilnahmen, sich wie selbstverständlich um die Jüngeren kümmerten. Im Grunde war die Gruppe ein großes Team, das zusammen tierisch viel Spaß hatte.

Gemeinsam basteln geht immer. So stellten die Kinder an einem Tag Gipsmasken her, die dann trocknen mussten und einen Tag später bemalt wurden. Mit den dazu passenden Umhängen und Ponchos stellten sich alle beim Fotoshooting für ein individuelles Erinnerungsfoto in Pose. Tierische Motive zierten viele Tontöpfe, die mit viel Fantasie verziert und später mit Pflanzerde befüllt wurden, in der Sonnenblumensamen versteckt wurden. Frühlingstiere entstanden aus Faltpapier und anderen Materialien oder wurden auf große Bögen gemalt.

Aber immer nur basteln geht auch nicht. Weil als Ausgleich auch Bewegung wichtig ist, zog es die Kinder, wenn das Wetter es zuließ, auf den benachbarten Spielplatz. Bei Regen leistete das große bunte Tuch beste Dienste. Da gab es dann beim Katz- und Maus-Spiel oder dem Balancieren der Bälle genug Action. Gut an kamen aber auch die tierischen Geschichten, die Heger ausgesucht hatte. Jeden Tag wurde aus einer anderen vorgelesen. Die von der „Schnecke und dem Buckelwal“ machte deutlich, wie unterschiedlich die Menschen sind. Ein Wunder der Natur gegen alle Regeln der Technik scheint die Hummel zu sein, die trotz aller Skepsis mit ihren kleinen Flügeln fliegen kann. Und dann war da noch Grüffelo, der große, starke Freund, den man sich notfalls erfinden muss.

Anders als bei den Ferienspielen im Sommer, wenn das Essen vom Cateringservice geliefert wird, gehört in den kleinen Ferien auch das gemeinsame Kochen und Backen zum Programm. Dazu holt sich die Jugendbetreuerin jeden Tag andere Helfer, so dass auch diesmal jeder mal drankam. Für Heger war diese Ferienwoche vorerst die letzte Aktion. Sie tritt in wenigen Tagen zum zweiten Mal Mutterschutz und Elternzeit an. Bis zu ihrer Rückkehr soll es eine Übergangslösung geben. Inwieweit dazu ehemalige Betreuer aus ihrem Team herangezogen werden können, muss die Verwaltung klären.

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