"Widec Taunushotel"

Hotel-Affäre im Taunus zieht größere Kreise

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Die Vorgänge um das mysteriöse „Widec Taunushotel“ in Arnoldshain zieht immer größere Kreise. Nach unserem gestrigen Bericht melden sich weiter Leser, Anwohner und vor allem Medien aus Korea.

Inzwischen dürften südkoreanische Fernsehzuschauer und Zeitungsleser wissen, wo Arnoldshain und Schmitten liegen. In den koreanischen Medien wird den offensichtlich untergetauchten Betreibern des inzwischen leerstehenden „Widec Taunushotels“ Veruntreuung von Sponsorengeldern im großen Stil vorgeworfen.

Seitdem die TZ darüber berichtet hat, dass die Besitzer verschwunden sind und verbranntes Land hinterlassen haben, versuchen koreanische TV- und Zeitungsteams verstärkt an Informationen zu kommen. Außerdem haben sich Leser gemeldet, die Hintergrundinformationen in Aussicht stellen. Inzwischen sollen beide Immobilien zum Verkauf stehen.

Besonders betroffen zeigte sich Irmgard Brendel, die frühere Betreiberin des Haus Hattstein. Sie sagte der TZ „Wir haben gar nicht mitbekommen, wie sie fort sind, bis der Polizeieinsatz war und die Reporter kamen.“ Die Einladung zur Hoteleröffnung sei der einzige Kontakt gewesen.

Am Montag lag nun ein Zettel in ihrem Briefkasten mit dem Wortlaut „Katharina Merkel dankt für die Diskretion im Namen der Widec Sport GmbH“. Diese Frau habe sie nie kennengelernt, so Brendel.

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