1. Startseite
  2. Region
  3. Hochtaunus
  4. Usingen

„Ich mache einen guten Job“

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Anja Petter

Kommentare

Bürgermeister Klaus Hoffmann (CDU) ist irritiert. „Von sozialer Kälte kann doch in Neu-Anspach keine Rede sein“, meint er zu den Äußerungen von Kevin Kulp. „Hier bleibt niemand auf der Strecke.

Bürgermeister Klaus Hoffmann (CDU) ist irritiert. „Von sozialer Kälte kann doch in Neu-Anspach keine Rede sein“, meint er zu den Äußerungen von Kevin Kulp. „Hier bleibt niemand auf der Strecke.“ Hoffmann kommt dabei auf die Stadtbücherei zu sprechen, welche die Kommune jährlich 113 000 Euro kostet und die ebenfalls Gegenstand der vorgelegten Streichliste ist, über die am Samstag der Haupt- und Finanzausschuss beraten wird. „Zwischen einer Schließung und einem ,weiter so‘ gibt es ja auch noch was“, meint Hoffmann und plädiert für ein wenig Kreativität.

Verwundert ist er aber auch über den Gesinnungswandel der Sozialdemokraten, die den Doppelhaushalt 2015/16 mitgetragen hatten. Und auch die Streichliste sei nicht neu, sondern schon seit zwei Jahren immer wieder Thema gewesen. Schließlich verzeichne diese lediglich die freiwilligen Leistungen der Stadt, auf welche die Aufsichtsbehörde bei der Haushaltsgenehmigung besonders schaue.

Was den Bürgermeisterwahlkampf angeht, so ist Hoffmann ebenfalls erstaunt über die Aussage der SPD, ihn auf keinen Fall unterstützen zu wollen. Eigentlich seien für Januar Gespräche vereinbart gewesen. „Das ist schlechter Stil“, findet der Verwaltungschef, der die Tatsache, dass sich bislang noch kein weiterer Kandidat beworben hat, folgendermaßen kommentiert: „Ein Gegenkandidat muss doch sagen, was ich falsch gemacht habe und was er besser machen kann.“ Und da man ihm keine handwerklichen Fehler vorwerfen könne, sei das ganz schwer. „Ich mache einen guten Job“, sagt er selbstbewusst.

(pet)

Auch interessant

Kommentare