Schwimmmeister Oliver Rühl

Immer mit viel Freude bei der Arbeit

Seit 25 Jahren ist Schwimmmeister Oliver Rühl jetzt im öffentlichen Dienst beschäftigt. Ursprünglich hat er aber mal eine ganz andere Ausbildung gemacht.

Er ist seit nunmehr fast 18 Jahren verantwortlich für den Badebetrieb im Schmittener Schwimmbad, in seiner Freizeit begeisterter Sportler, und er hat auch schon an den Duathlon-Weltmeisterschaften teilgenommen, ist aber ansonsten seiner Heimatgemeinde Schmitten treu: Oliver Rühl. Der Schwimmmeister ist jetzt seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt.

In die Verwaltung kam er allerdings auf Umwegen, denn ursprünglich hatte er bei der ortsansässigen Firma Jakob Buhlmann & Sohn eine Ausbildung zum Raumausstatter absolviert. Anschließend leistete er seinen Zivildienst im Bauhof der Gemeinde Schmitten ab und da scheint er motiviert worden zu sein: „Ich habe schon während meines Zivildienstes eine Initiativbewerbung gestartet und davon profitiert, dass seinerzeit eine Stelle vakant war“, erinnert sich der Dienstjubilar.

Sieben Jahre war Oliver Rühl dann im kommunalen Bauhof beschäftigt, ehe er noch einmal drei Jahre die Schulbank drückte und seine Prüfung zum „Fachangestellten für das Bäderwesen“ ablegte, was im Volksmund gemeinhin mit dem Wort Bademeister assoziiert wird. Zusammen mit seinem Kollegen Gregor Wortmann zeichnet er nun also schon fast zwei Jahrzehnte für den reibungslosen Ablauf des Badebetriebes in Hessens höchstgelegenem Freibad verantwortlich.

„Der Job macht nach wie vor viel Freude, und ich schätze den Kontakt mit den Schwimmbadbesuchern – viele von ihnen kommen regelmäßig, weil sie das einmalige Flair dieses Bades genießen“, sagt Rühl.

Besonders angetan vom beruflichen Engagement seines Mitarbeiters ist auch sein Vorgesetzter: „Ich schätze seine ruhige und besonnene Art sowie die Tatsache, dass er auch überall zupackt, wo Not am Mann ist“, meint Bürgermeister Marcus Kinkel (FWG). Dies komme insbesondere in den Wintermonaten zum Tragen, in denen Oliver Rühl unverzichtbares Mitglied der Fußtruppe des Räumdienstes sei.

Bald ist Rühl schon wieder mit den Vorbereitungsarbeiten für die Badesaison 2016 beschäftigt. Rund 1 750 000 Liter Wasser, eine Menge, die dafür ausreicht, 12 500 handelsübliche Badewannen zu füllen, müssen dann abgelassen werden, um die Grundreinigung des Beckens in Angriff zu nehmen.

Im Technikgebäude warten dann weitere schweißtreibende Arbeiten auf das Bademeister-Team. Insgesamt 6000 Kilogramm Aktivkohle als Füllmaterial werden benötigt, um eine einwandfreie Wasserqualität zu gewährleisten. „Das ist zum Teil schon ein Knochenjob, wenn die Filter von Hand befüllt werden müssen“, weiß Oliver Rühl zu berichten.

(red)

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