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Info: Kollektives Gedächtnis

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Von: Harald Konopatzki

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Gemeinsame Grenzwanderungen haben eine lange Tradition und waren in früheren Zeiten immens wichtig. Denn als es noch keine amtlichen Karten oder Urkunden, geschweige denn ein Kataster gab,

Gemeinsame Grenzwanderungen haben eine lange Tradition und waren in früheren Zeiten immens wichtig. Denn als es noch keine amtlichen Karten oder Urkunden, geschweige denn ein Kataster gab, bedeuteten regelmäßige Grenzgänge auch, das Wissen um die eigene Gemarkung zu erhalten und weiterzugeben. So brannte sich der Zuschnitt der Flure und Flächen nach und nach in das kollektive Gedächtnis ein. Bei Streitfällen kam es daher durchaus vor, dass öffentliche Begehungen anberaumt wurden, um Unstimmigkeiten aufgrund von Erfahrungen und Zeugen früherer Gemarkungsgänge zu schlichten.

( hko)

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