Um den Jazz und die FDP verdient gemacht

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Der Jazz-Brunch der Schmittener FDP ist eng mit dem Namen Albrecht Dommes verbunden. Der langjährige Vorsitzende wurde deshalb im würdigen Rahmen der Veranstaltung offiziell zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Es war ein Epochenwechsel: Aus gesundheitlichen Gründen hatte Albrecht Dommes im Frühjahr nach 20 Jahren den Vorsitz bei den Schmittener Liberalen bekanntlich abgegeben. Auf Vorschlag seines Nachfolgers, Dr. Uwe Ewerdwalbesloh, war Dommes in der Jahreshauptversammlung im Mai einstimmig zum Ehrenvorsitzen der FDP gewählt worden, konnte diese Würdigung aber wegen eines Krankenhausaufenthaltes nicht entgegennehmen. Das wurde nun beim 27. Jazz-Brunch im würdigen Rahmen nachgeholt, hatte Dommes doch 20 Jahre lang diese Veranstaltung mit besonderer Begeisterung organisiert.

„Es ist mir Pflicht und Freude zugleich, einem Mann zu danken, der sich mit seiner Frau nicht nur um den Jazz verdient gemacht hat“, sagte Ewerdwalbesloh. Als Dankeschön überreichte er seinem Vorgänger und dessen Frau Utta eine Einladung zu einem Verwöhn-Menü im Schlosshotel Kronberg. Albrecht Dommes war zwei Jahrzehnte lang Ortsvorsitzender der Schmittener Liberalen und lange Zeit auch stellvertretender Kreisvorsitzender gewesen. „Ohne Dein, ohne Euer Engagement wäre unsere Welt ärmer“, sagte der neue Vorsitzende. Er erinnerte dran, wie das Ehepaar sich unermüdlich um die FDP und die Feldberggemeinde verdient gemacht hat.

Als bekennendem Jazzfan liegen Dommes die FDP-Jazz-Veranstaltungen besonders am Herzen. Ein Lieblingsstück habe er aber nicht, gestand der 82-Jährige der TZ und sagte: „Ich mag den ganz alten Jazz.“ Er darf sicher sein, dass sein Nachfolger den traditionellen Jazz-Brunch weiterführt. Ewerdwalbelsloh ist davon überzeugt: „Der Jazz ist die liberalste Musikform – im höchsten Maße individualistisch und immer mit dem Blick auf das Gemeinsame.“

(evk)

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