Burgfest

Jetzt geht’s wieder los

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Weil die Burg restauriert wurde, fanden auf dem Gelände im Vorjahr keine größeren Veranstaltungen statt. Doch der Burgverein Reifenberg hat mit vielen kleineren Aktionen auf sich aufmerksam gemacht. In diesem Jahr steht ein großes Burgfest an.

Damit das ehrwürdige und trutzige Gemäuer der Burg Reifenberg weiterhin nutzbar bliebt, musste im vergangenen Jahr eine Veranstaltungspause auf dem Burggelände eingelegt werden. Wie Präsident Bernhard Eschweiler in der Jahreshauptversammlung des Burgvereins mitteilte, sind die Renovierungsarbeiten jetzt erfolgreich abgeschlossen. Einem großen Burgfest steht nun nichts mehr im Weg.

Das abwechslungsreiche Programm für dieses Jahr stellte Eschweilers Stellvertreterin Rosemarie Fischer-Gudszus vor. Sie blickte aber zunächst auf erfolgreiche Veranstaltungen im Vorjahr zurück mit Besucherrekord beim Jazz in der Kirche, dem Allegro-Konzert der Deutschen Naturhornsolisten vor der Burgmauer, der Teilnahme am Kirchenjubiläum in Arnoldshain, der Zeitkontrolle für die Königstein Classic, der St. Martinsfeier und der Waldweihnacht, dem Raum der Stille an den Adventswochenenden sowie der Teilnahme am großen Schmittener Weihnachtsmarkt.

Burgfest und Gruselnacht waren im Vorjahr den Renovierungsarbeiten zum Opfer gefallen, sollen aber in diesem Jahr wieder stattfinden und nicht nur an die Erfolge zuvor anknüpfen, sondern sie nach Möglichkeit in den Schatten stellen als Anziehungspunkt für Besucher aus der Großgemeinde und darüber hinaus. Doch vorher steht das Jazzkonzert am 30. März mit dem International Trio auf dem Programm. Das Konzert mit hochkarätigen Musikern um Reimer von Essen beginnt um 19.30 Uhr in der Kirche Sankt Georg in Oberreifenberg.

Zusammen mit anderen Vereinen aus der Gemeinde steigt am 12. Juni das Burgfest. Das soll laut Eschweiler weniger ein historisches Mittelalterfest als vielmehr ein Familienfest werden. Eingebunden wird das Public Viewing des EM-Spiels der Deutschen Fußballnationalelf gegen die Ukraine. Mit im Boot seien bereits jetzt der Kindergarten Oberreifenberg, die Kanoniere, die Montessori-Schule, das Hospiz Arche Noah, der Förderverein Palabek H.O.P.E., der Männergesangverein, der Jugendfußballclub Feldberg und die Feuerwehr Oberreifenberg. So langsam scheint das Burgfest ein Schmittener Bürgerfestes zu werden, und schon das Ambiente der Burg dürfte attraktiv genug sein, um Reifenberg über seine Grenzen hinaus bekannt zu machen.

Das versuchen die Mitglieder des Burgvereins am Sonntag, 14. August, auch wieder bei der Oldtimer-Zeitkontrolle für die „Königstein Classic“. Am 4. November findet die vor allem von Kindern und Jugendlichen heiß ersehnte Gruselnacht auf der Burg statt, die immer für Überraschungen gut ist. Am 11. November ist der Martinsumzug zusammen mit dem Kindergarten und der Feuerwehr Oberreifenberg. Am 10. und 11. Dezember will der Burgverein wieder einen Stand auf dem großen Weihnachtsmarkt betreiben. Auch der „Raum der Stille“ im Kirchkeller soll im Advent wieder geöffnet sein.

Was die Härmleins, die Tanzgruppe des Burgvereins, so alles auf die Beine gestellt haben und noch planen, darüber berichtetet Yasmine Hauk. Sie rührte mächtig die Werbetrommel und würde sich freuen, wenn nicht erst zum Tag der offenen Burg, für den noch ein Termin gefunden werden muss, Interessierte hereinschnuppern. Wann Tanztraining ist oder genäht und geplaudert wird, kann man unter nachsehen.

Nachdem Axel Usinger einen soliden Kassenbericht vorgelegt hatte und der geschäftsführende Vorstand einstimmig entlastet war, hatte Ludwig Wagner noch eine Überraschung für den Vorstand. Der 72-Jährige hat im Internet recherchiert, wohin 258 Reifenberger Töchter und Söhne über 20 Generationen zwischen 1200 und 1700 geheiratet hatten und was das „Ausland“ über die Reifenberger geschrieben hat. Die CD, die Wagner erstellt hat, stellte er dem Burgverein zur freien Verfügung.

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