Kein Dorfentwicklungsprogramm

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Derzeit und wohl auch in den nächsten Jahren kann die Gemeinde Schmitten keinen Antrag auf Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm stellen.

Derzeit und wohl auch in den nächsten Jahren kann die Gemeinde Schmitten keinen Antrag auf Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm stellen. Das teilte Bürgermeister Marcus Kinkel (FWG) in der Gemeindevertretersitzung mit. Das Land hat in diesem Jahr keine Mittel für Neuaufnahmen zur Verfügung gestellt.

Unabhängig davon erfüllt Schmitten zwei grundsätzliche Aufnahmekriterien nicht: Schmitten gehört nicht zu den schrumpfenden Gemeinden, die mehr Unterstützung brauchen, um mit einer nachhaltigen Strategie die Lebensqualität zu erhalten. Im Gegenteil, Schmitten hat laut Kinkel eine positive Bevölkerungsentwicklung. „Sechs von neun Ortsteilen zeigen ein erhebliches Wachstum und das hat nicht mit den Asylbewerbern zu tun“, so der Rathauschef. Außerdem müssten Gemeinden mit dem Antrag zur Dorfentwicklung eine Verpflichtung eingehen, innerhalb der nächsten zehn Jahre für den Förderzeitraum keine zur Innenentwicklung konkurrierenden Baugebiete auszuweisen. „Dies widerspricht der Zielsetzung der Gemeindevertretung“, machte Kinkel deutlich. Gemäß Beschluss im Gemeindeparlament seien bereits zehn Hektar Entwicklungsfläche im regionalen Flächennutzungsplan vorgesehen.

(evk)

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