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Keine Vertreter im Abwasserverband

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Von: Monika Schwarz-Cromm

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Erst wurde die UB kritisiert, dann hatte sie doch alles richtig gemacht. Gewählt werden konnte deshalb aber dennoch nicht, jedenfalls nicht die Vertreter für den Abwasserverband.

Probleme während der konstituierenden Sitzung gab es bei der Wahl von drei Vertretern samt Stellvertretern für die Verbandsversammlung des Abwasserverbandes „Oberes Weiltal“.

Das lag an der Liste mit vier Vertretern der UB-Fraktion, die Karin Klimt dem Parlamentschef Winfried Book (CDU) übergab. Alle anderen Fraktionen, außer den Grünen, hatten jeweils einen Vertreter benannt. Und das waren für die FWG Bernd Bierwirtz, für die CDU Lothar Stöckmann, für die SPD Rudi Tillig sowie die Liste der UB mit Rolf Tausch, Karin Klimt, Frank Ott und Laurenz Fangmann.

Bürgermeister Roland Seel (CDU) wandte ein, sich nicht über die Richtigkeit im Klaren zu sein, wenn Einzelwahlen mit Listenwahlen vermischt würden, worauf er sich Rechtssicherheit per Telefon einholte. Die Antwort bestätige die Handhabung der UB per Listenwahl, teilte der Bürgermeister nach einer kurzen Sitzungsunterbrechung mit.

Wahl vertagt

Zu dem Zeitpunkt hatte aber Parlamentschef Winfried Book den Tagesordnungspunkt zur Wahl der Grävenwiesbacher Vertreter für die Verbandsversammlung des Abwasserverbandes „Oberes Weiltal“ längst vertagt. Dafür hatte er sich die Zustimmung der Gemeindevertreter eingeholt.

Eine Abstimmung, bei der lediglich die UB nicht zustimmte.

Als der Bürgermeister bestätigte, dass allgemein per Liste gewählt werden sollte, war Rolf Tausch sauer. „Da hat die UB alles richtig gemacht – und es kann dennoch nicht gewählt werden“, empörte er sich. Heinz Radu (FWG) ärgerte sich auch. Allerdings über Rolf Tausch und versuchte ihm klar zu machen, dass es einfacher gewesen wäre, die UB-Liste rechtzeitig an die Verwaltung zu senden, damit die dann den Sachverhalt hätte prüfen können, und nicht diese Liste einfach jetzt während der Sitzung „aus der Tasche zu ziehen“.

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