Kirche beschäftigt sich mit Wasser

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Eine Überraschung wartete am Freitag in der evangelisch-methodistische Kirche auf Eltern und Kinder und alle, die gekommen waren, diesen Nachmittag gemeinsam zu verbringen. Nicht umsonst lautete das Motto „Überraschungskirche“.

Was ist denn eigentlich eine Überraschungskirche? Kennenlernen konnten das am Freitag die Mitglieder der evangelisch-methodistische Kirche. Es handelte sich um ein Miteinander und ein aufeinander Einlassen in der Kirche, also um einen gemeinsam erlebten Tag.

Pastorin Cornelia Trick und weitere zwölf Mitarbeiter aus dem Jugend- und Erwachsenenbereich organisieren diese Überraschungskirche in regelmäßigen Abständen seit eineinhalb Jahren. „Ich habe die Idee mitgebracht“, berichtete die Pastorin und beschrieb diese Veranstaltung als besonders kreativ.

Viele Eltern mit ihren Kindern kamen, brachten sogar die Babys mit. Und auch die Mitglieder der Jungschar waren dabei, als die Pastorin zusammen mit Gitarrist Johannes Fritz die Lieder „Gott liebt dich“ und „Bau nicht dein Haus auf Sand“, anstimmte. Dominik Müller hatte die Handpuppe Geri, den Geier mitgebracht. Und der trug tatsächlich einen Schnorchel und gab zu, gar nicht schwimmen zu können, weil es in Geijarien gar kein Schwimmbad gebe. „Könnt ihr dem Geri das Schwimmen beibringen“, fragte die Pastorin die Anwesenden.

Und spätestens da war klar, hier geht es um Wasser und was da so dazugehört. Wasser sei nämlich eine tolle Sache, die zum Trinken notwendig ist, aber auch gefährlich und bedrohlich werden könne, erklärte sie. Selbst in der Bibel könne man Geschichten über das Wasser nachlesen, sagte Cornelia Trick.

Passend zu ihren Worten war auf den Tischen das Kreativangebot aufgebaut. Da konnten Fische geangelt und gegessen werden. Ein mit Muscheln bestücktes Schatzkästchen wurde zum Schmuckstück. Ein Marmeladenglas entpuppte sich mit ein wenig Geschick zu einem Aquarium. Tiere entstanden aus Muscheln und Regenbogenfische aus Papier. Nicht zu vergessen der lange Wasserfall im Treppenhaus.

Dort kam aber am Ende kein Wasser, sondern Murmeln rollten heraus. Nach dem Basteln ging es mit einer Andacht in der Kirche weiter, wo mit Geräuschen und Bewegung gearbeitet wurde. Dabei spielten Regentropfen und sogar ein Schlauchboot eine Rolle.

Am Ende saßen alle beisammen und genossen gemeinsam das Abendbrot. Und als es dann wieder nach Hause ging, da hatten sie einen aufregenden Tag hinter sich.

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