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Kontra: Raucher, bitte geht alle in die Ausstellung „Körperwelten“

Krebs ist meist blanker Zufall. Schuld sind zufällige Kopierfehler, sagen neuere Studien. Am Entstehen krebserregender genetischer Veränderungen haben daneben noch Vererbung und Umwelt Anteil.

Krebs ist meist blanker Zufall. Schuld sind zufällige Kopierfehler, sagen neuere Studien. Am Entstehen krebserregender genetischer Veränderungen haben daneben noch Vererbung und Umwelt Anteil. Beim Stichwort Umwelt kommt nun das Rauchen ins Spiel. Beim Lungenkrebs sind 65 Prozent der krebserzeugenden Mutationen auf „die Umwelt“, vor allem das Rauchen, zurückzuführen.

Was ich damit sagen will: Ich glaube an Zufälle, aber am liebsten nehme ich mein Schicksal selbst in die Hand. Das heißt, dass ich Rauchen komplett ablehne. Denn wie sagen es Yoga-Fans – zu denen ich auch gehöre – so schön: Der Körper ist der Tempel unserer Seele; und ehrlich gesagt haben wir davon auch nur einen. Warum ihn also unnötig schädigen, indem wir mit Hilfe von Zigaretten unsere Nerven betäuben und unsere Lunge teeren?

Gepafft habe ich als Jugendliche auch immer mal, klar. Doch spätestens nach einem Besuch in Gunther von Hagens’ „Körperwelten“ war es damit auch vorbei. Denn dort konnte ich eine Raucherlunge sehen. Das Plastinat, das von den Besuchern am interessiertesten bestaunt wurde – ob da wohl auch ein Noch-Raucher war, der seitdem Nicht-Raucher ist?! Zu Wünschen wäre es jedenfalls!

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