Kontra: Für Rauchpausen ist mir die Zeit zu schade

Die erste Zigarette ist zugegebenermaßen schon etwas her. Aber das Erlebnis war nachhaltig beeindruckend. Ein Geschmack wie Maulwurf auf der Zunge, pelzig und irgendwie eklig und auch die Finger

Die erste Zigarette ist zugegebenermaßen schon etwas her. Aber das Erlebnis war nachhaltig beeindruckend. Ein Geschmack wie Maulwurf auf der Zunge, pelzig und irgendwie eklig und auch die Finger rochen so, als hätten sie nicht in Pril, sondern Aschenbecher gebadet. Abgesehen von der Tatsache, dass es der Rauch nicht mal bis in die Lunge schaffte, so grässlich war das. Kurzum: Ein „Freizeitvergnügen“ zum gar nicht erst angewöhnen. Warum es manche dann trotzdem immer wieder tun, ist mir völlig schleierhaft. Denke man doch nur an das ewig nervige Husten, die Beißerchen, die nach einigen Jahren aussehen, als brauchen sie dringend eine Runde Bleaching beim Zahnarzt, und dann auch noch das „Suchtgetrappel“. Kaum sind ein paar Stunden vergangen, fängt die gereizte Stimmung an. Da lässt sich der mangelnde Nikotinkonsum quasi wie ein Barometer an der Stimmung ablesen – sprich, sie wird zunehmend schlechter. Und dann diese vollkommen überflüssigen Raucherpausen, an deren Ende stets von den Schornsteinen so eine Art Nebelschwaden versteckt mit in den Raum wieder einzieht. Vor allem kosten sie aber Zeit. Zeit, die ich doch lieber früher fertig wäre.

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